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Wurden die Pferde auf Rosenmontagszug beschossen?

Nachdem eine Pferdekutsche gestern beim Kölner Rosenmontagszug verunglückte und fünf Verletzte forderte, geht die Polizei nun Hinweisen nach, ob die Zugtiere möglicherweise mit Flaschen beworfen wurden.

Augenzeugen berichten von Flaschenwurf

Der Rosenmontagszug in Köln wurde gestern durch ein Kutsch-Unglück überschattet. Gegen 14:30 Uhr gingen zwei Zugtiere in der Nähe des Dumont-Carrées durch und trafen die Menge. Fünf Menschen, darunter der Kutschführer, wurden verletzt und kamen ins Krankenhaus. Der Zug wurde für 20 Minuten gestoppt.

Doch wie kam es zum Unglück? Die Polizei geht derzeit Hinweisen nach, ob die Tiere möglicherweise mit einer Flasche beworfen wurden. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen Augenzeugen gesehen haben, wie die Pferde mit einer Zwille beschossen wurden. Die Beamten konnten zunächst nicht sagen, ob der Unfall dadurch ausgelöst wurde.

 

Pferdeverbot an Karneval?

Bereits im vergangenen Jahr war ein Pferd im Kölner Rosenmontagszug kollabiert, weshalb Tierschützer vehementer denn je auf ein Verbot von Pferden bei Karnevalszügen pochen.

„Es ist teilweise so eng und so laut, dass das für die Tiere purer Stress ist“, sagte Claus Kronaus vom Netzwerk für Tiere Köln. Weil Pferde Fluchttiere seien, würden sie dann durchdrehen. Auch hohe Auflagen änderten daran nichts.

 

Quelle: dpa / Bild