Pferd kollabiert während Rosenmontagszug

Ein erschreckendes Drama hat sich am Rosenmontagszug in Köln ereignet: Ein Pferd kollabierte vor den Augen der Zuschauern.

Pferd stürzt samt Reiterin

Am Nachmittag stürzte das Pferd der Bürgerwehr während des Rosenmontagzugs zu Boden. Durch den Vorfall konnten weitere Wagen zunächst nicht weiterfahren. Vor den Augen der Zuschauer spielten sich dramatische Szenen ab: Das Tier lag völlig entkräftet auf der Straße,  Helfer versuchten es wieder auf die Beine zu bekommen – jedoch ohne Erfolg. Mit einem Kran konnte der Braune schließlich abtransportiert und in eine Klinik gebracht werden.

Medienberichten zufolge soll sich das Pferd mittlerweile auf dem Weg der Besserung befinden. Die Reiterin blieb unverletzt.

Gehören Pferde auf einen Karnevalsumzug?

Das Tiere ein Teil des Umzugs sind, hat in Köln schon Tradition. Alleine in diesem Jahr waren etwa 500 Pferde dabei. Tierschützer sehen das aber äußerst kritisch und fordern ein Verbot.

Pferde sind Fluchttiere und reagieren extrem sensibel auf ihre Umwelt. Laut Experten sind sie durch den Lärm und die Menschenmengen enormem Stress ausgesetzt.

Auch Internetuser diskutieren bei Twitter & Co. und würden zukünftig lieber auf die Vierbeiner verzichten.

 

Quelle: Express / waz.de

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