Nach Explosion: Eltern suchen verzweifelt nach ihren Kindern im Netz

Nach der Explosion auf dem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande suchen Eltern im Netz verzweifelt nach ihren Kindern. Mit dem Hashtag „missingmanchester“ wurden bei Twitter unzählige Bilder der Vermissten veröffentlicht.

#missingmanchester

Nach der Explosion spielten sich dramatische Szenen ab, „Der Knall hallte durch das Foyer der Arena und die Leute fingen an zu laufen“, berichtete ein 17-Jähriger, der mit seiner zwei Jahre älteren Schwester das Popkonzert besucht hatte. „Ich sah, wie die Leute schreiend in eine Richtung rannten und sich plötzlich viele umdrehten und wieder in die andere Richtung liefen“, sagte der Jugendliche dem Nachrichtensender Sky News. Das Konzert der 23-jähigen Künstlerin hatten besonders viele Kinder und Jugendliche besucht.

Verzweifelte Eltern suchen nun mit dem Hashtag „missingmanchester“ nach ihren Vermissten Kindern. Mindestens 19 Menschen sollen bei der Explosion ums Leben gekommen sein. Etwa 60 weiterer Personen wurden nach Angaben von Rettungskräften verletzt.

Die Polizei behandelte den Vorfall vorerst wie einen Terrorakt. Dies gelte, bis andere Erkenntnisse vorlägen. Offenbar handelte es sich bei dem Sprengkörper um eine Nagelbombe.  Die britische Regierung wollte am Dienstagvormittag zu einer Krisensitzung zusammenkommen.

Quelle: dpa


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