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Pfui! Geschirrtücher sind echte Bakterienschleudern

Sie hängen in fast jeder Küche und werden mehrmals täglich benutzt – zum Hände abtrocknen, beim Abwasch oder um die Arbeitsfläche sauberzumachen. Aber Geschirrtücher können zum echten Hygienerisiko werden und sollten viel häufiger gewechselt werden.

Jedes zweite Geschirrtuch belastet

Forscher aus Mauritius haben für eine Studie insgesamt 100 Geschirrtücher aus unterschiedlichen Haushalten auf Keime und Bakterien untersucht. Die Tücher wurden dafür einen Monat lang benutzt. Auf der jährlichen Konferenz der Amerikanischen Gesellschaft für Mikrobiologie erklärte die Forschungsleiterin, dass bei fast der Hälfte der Geschirrtücher Bakterien entdeckt wurden. Insgesamt waren 49 Stücke verunreinigt.

Auf 75 Prozent dieser kontaminierten Tücher wurden sogar Erreger entdeckt, die unter dem Verdacht stehen, Lebensmittelvergiftungen auszulösen. Dazu gehörten Kolibakterien und Streptokokken.

 

Warum sich hier Bakterien tummeln

Bei der Studie kam ebenfalls heraus, dass die Zahl der Bakterien auf den Geschirrtüchern auch im Zusammenhang mit der Anzahl der Personen im Haushalt steht. Je mehr Personen die Textilien verwenden, desto höher war die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Erreger darauf gefunden wurden.

Das Risiko war auch dann erhöht, wenn in den Haushalten viel Fleisch konsumiert wurde. Auf den Handtüchern vermehren sich Bakterien deshalb so schnell, weil sie feucht sind und oft für mehrere Zwecke genutzt werden.

 

Quelle: Wunderweib

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