Exotische Mücken werden hier heimisch

Für Sonnenanbeter waren die frühen sommerlichen Temperaturen im April und Mai ein purer Genuss. Doch durch diese Hitze verbreiten sich gefährliche Insekten aus dem mediterranen Raum auch bei uns!

Behandlungen durch Ärzte wird häufiger

Wie die kaufmännische Krankenkasse berichtet, müssen Mückenstiche inzwischen immer öfter von Ärzten behandelt werden. Die Insekten haben sich durch die hohen Temperaturen des Frühsommers sehr rasch vermehrt und sind momentan richtig aggressiv.

Durch jeden Stich werden Erreger übertragen, die oft Ursache für starke Entzündungen und schwere Schwellungen sind. Die Gefahren sind hier weit gefächert: von leichten Juckbeschwerden bis zu potentiell tödlichen Blutvergiftungen.

 

Zika_CONTENT_Shutterstock_Jarun Ontakrai.jpg

Bild: Jarun Ontakrai / Shutterstock.com

Gefahr von tropischen Krankheiten

Inzwischen sind immer mehr exotische Mückenarten in Deutschland heimisch, die auch andere schwere Erkrankungen hervorrufen können.

Dazu gehört unter anderem die asiatische Tigermücke. Sie überträgt sowohl Dengue-Fieber, Gelbfieber aber auch den Zikavirus. Laut Senkenberg-Gesellschaft dienen die Mücken auch als Wirt für Borrelien.

 

 

Schutz ist wichtig

Sich mit diesen exotischen Krankheiten anzustecken ist momentan noch als gering einzuschätzen. Im Freien sollte man trotzdem Mückenschutz verwenden und keine stark riechenden Parfüms auftragen.

Wenn diese Maßnahmen nicht geholfen haben hilft gegen das Jucken der Stiche ein Eiswürfel. Niemals sollte man an entzündeten Stellen kratzen, denn dadurch wird der Bakterienherd in der Wunde noch angereichert und die Gefahr von schwerwiegenden Erkrankungen steigt.

 

Quelle: Focus

Weitere Themen

Mehr von RPR1.