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Niemals ignorieren: Fünf wichtige Anzeichen für Borreliose

Die Gefahr sich mit Lyme-Borreliose zu infizieren ist laut Experten in diesem Jahr besonders hoch. Eine Schutzimpfung gegen die von Zecken übertragene Krankheit gibt es bis heute nicht. Spätestens wenn Du eines oder mehrere dieser Symptome an Dir feststellst, solltest Du sofort handeln!

Was genau ist Lyme-Borreliose überhaupt?

Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die chronisch verlaufen kann. Hauptsächlich wird sie von Zecken übertragen, in einzelnen Fällen aber auch von Stechmücken oder Pferdebremsen.

Es kann vorkommen, dass eine Infektion ganz ohne Symptome verläuft. Hier kann ein Arzt bei einer Laboruntersuchung Hinweise darauf finden, dass das Immunsystem einmal auf den Erreger reagiert hat – mehr passiert jedoch nicht. Treten aber direkt Anzeichen einer Ansteckung auf, sollte sofort gehandelt und ein Arzt aufgesucht werden.

 

Folgende  Symptome niemals ignorieren:  

Kreisrunde Rötung der Haut

An der Stelle des Zeckenbisses bildet sich eine runde Rötung, die meist scharf abgegrenzt ist. Der Durchmesser wird mit der Zeit größer, die Mitte der Rötung jedoch gleichzeitig blasser.

Aufgrund dieser charakteristischen Eigenschaften wird die Hautveränderung auch Wanderröte genannt (Erythema migrans) und ist laut dem Deutschen FSME & Borreliose-Bund „der einzig objektive Hinweis auf eine Borrelien-Infektion.“ Diese Wanderröte kann auch als Schwellung am Ohrläppchen, an den Hoden, den Ellenbogen oder den Händen auftreten.

 

Gelenkbeschwerden sowie Fieber und Kopfschmerzen

Zahlreiche Patienten klagen bei einer Borreliose-Infektion über starke Schmerzen in Gliedern und Gelenken. Zusätzlich kann es zu Fieber, starker Müdigkeit und weiteren grippeähnlichen Symptomen kommen.

Ebenso können schweren Kopfschmerzen bis hin zu Sehstörungen auftreten.

 

Lähmungserscheinungen

Innerhalb von sechs Monaten nach der Infektion breitet sich die Borreliose im Organismus aus. Jetzt können sich Nervenschmerzen (vor allem nachts) und teilweise sogar Lähmungen in Rumpf, Armen und Beinen bemerkbar machen.

 

Gelenkentzündungen

Mehrere Monate oder sogar Jahre nach einer Ansteckung, können in Gelenken, im Nervensystem und auf der Haut schwere Entzündungen entstehen.

Auch Arthritis an den Hand- oder Kniegelenken kann ein Symptom von Borreliose sein.

 

Deutliche Hautveränderungen

Die Haut an Armen und Beinen kann sich verändern, eine blaue Färbung annehmen und merklich dünner werden.

 

Solltest Du eines oder mehrere dieser Anzeichen an Dir feststellen, zögere nicht und suche so schnell wie möglich einen Arzt auf! Solltest Du Dich wirklich mit Borreliose infiziert habe, ist es besonders wichtig schnell zu handeln, ehe sie sich zu einer chronischen Krankheit entwickeln kann.

 

Ansteckungsgefahr in diesem Jahr besonders hoch

Laut Wissenschaftlern der Berkely-Universität in Kalifornien ist die Gefahr einer Borreliose-Infektion 2017 besonders hoch. Dieser beunruhigenden Entwicklung liegt scheinbar die Klimaerwärmung zugrunde  - der milde Winter soll dafür gesorgt haben, dass sich Zecken in diesem Jahr besonders leicht vermehren können.

 

Quelle: Huffington Post


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