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Darf ich Sport machen, wenn ich Medikamente nehme?

Wer vor einem Workout zu Ibuprofen, Diclofenac oder Aspirin greift, der geht ein gesundheitliches Risiko ein. Das solltest du beachten, wenn du Medikamente nimmst und Sport treiben möchtest.

Besser auf den Körper hören

Nimmst du vor dem Training, beispielsweise weil du Kopfschmerzen hast, Ibuprofen, Diclofenac oder Aspirin ein, kann das deiner Gesundheit erheblich schaden. Das Risiko, dass dir während des Sports schwindelig wird, du dich übergeben musst oder sogar dein Kreislauf versagt, ist nach der Medikamenteneinnahme nämlich um das Zwei- bis Sechsfache erhöht. Eine Untersuchung mit Ausdauersportlern hat das unlängst nachgewiesen.

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Bild: Sergey Edentod / Shutterstock.com

Die Wirkstoffe der oben genannten Arzneimittel werden über die Nieren abgebaut. Bei einem Workout werden diese aber nicht vorrangig mit Blut versorgt, sondern die Muskeln. Das verlangsamt den nötigen Abbauprozess der Medikamente und belastet somit den Körper.

Anstatt Beschwerden mit Pillen oder Tropfen zu bekämpfen, um trotzdem trainieren zu können, solltest du deinem Körper besser die Pause gönnen, die er braucht.

Wer trotz Schmerzen immer weiter Sport treibt, der läuft nur Gefahr, sich ernsthaftere und auch langwierigere Schäden  zuzuziehen.

 

Geduldig sein!

Wer sich eine Erkältung eingefangen hat, oder sogar an der Grippe erkrankt ist, für den muss Geduld die oberste Priorität haben. Zwar geben uns einschlägige Medikamente oft schnell das Gefühl, wieder fit zu sein, wirklich auskuriert ist die Krankheit deshalb aber noch lange nicht. Zu früh mit dem Sport zu beginnen, kann fatale Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar mit einer Herzmuskelentzündung enden.

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Bild: Photographee.eu / Shutterstock.com

Ebenso sollte nicht trainiert werden, wenn Antibiotika eingenommen wird. Du solltest bis mindestens drei Tage nach der letzten Medikamenteneinnahme warten, bis du dich wieder sportlich betätigst. Und auch dann bitte nicht gleich Vollgas geben, sondern mit einem lockeren Workout wieder in die Sportroutine einsteigen.

 

Vorsicht bei Betablockern und Entwässerungsmitteln

Besondere Vorsicht gilt auch, wenn du Betablocker einnimmst (zum Beispiel wegen zu hohem Blutdruck). Sie verlangsamen unseren Stoffwechsel und können zudem müde und schlapp machen. Hier musst du also unbedingt genau mit deinem Arzt absprechen, welche sportlichen Aktivitäten für deinen Körper ungefährlich sind und welche tabu sind.

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Bild: Umpaporn / Shutterstock.com

Gleiches gilt auch für Entwässerungsmittel (Diuretika), die ebenfalls zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden. Sie können bei körperlicher  Anstrengung Schwindel hervorrufen.

Wer unter Diabetes leidet, sollte auch mit dem behandelnden Arzt absprechen, welche Sportarten dem Körper guttun. Elementar ist bei Diabetiker natürlich auch, dass der Blutzuckerspiegel während des Trainings nicht plötzlich rapide sinkt. Das kann leider sehr schnell passieren, da die Muskeln beim Sport ordentlich Energie verbrauchen.

 

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