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Wolf soll Reh direkt neben Spielplatz gerissen haben

Am Fuße der Weinberge in Leutesdorf ist gestern ein gerissenes Reh entdeckt worden - laut Rhein-Zeitung keine zehn Meter von einem Spielplatz entfernt. Der Jagdpächter geht davon aus, dass erneut ein Wolf zugeschlagen hat.

++UPDATE, 09.05., 07.50 Uhr:

Erste Untersuchungen haben aber ergeben, dass das Reh offenbar gar nicht von einem Tier gerissen wurde. Die Bissspuren seien erst nach dem Tod entstanden, so eine Vertreterin des Landesumweltamtes. Auf den bei Wolfsverdacht üblichen DNA-Test soll in diesem Fall deshalb verzichtet werden.

 

Wolfspaar unterwegs?

Wie die Rhein-Zeitung berichtet, hat eine Passantin am Montagmorgen in Leutesdorf ein gerissenes Schmalreh entdeckt. Für den hinzugerufenen Jagdpächter Jörg Herbst sei die Sachlage klar: Hier muss erneut ein Wolf – oder auch ein Wolfspaar – zugeschlagen haben. Der abgetrennte des Kopf und die verschmähten Innereien des Rehs würden darauf hindeuten.

Besonders brisant: Der Kadaver wurde laut Rhein-Zeitung keine zehn Meter von einem Spielplatz gefunden. Jagdaufseher Norbert Klein schlägt Alarm: „Mir gibt das zu denken, dass die Wölfe so nah an die Zivilisation herankommen.“ Ob spielende Kinder hätten in Gefahr geraten können, mag niemand sagen. Allerdingt stellt Ilonka Degenhardt, Amtstierärztin des Kreises Neuwied, klar: An einen belebten Spielplatz würden sich Wölfe bei Tag niemals so nah herantrauen. Auch direkte Konflikte mit dem Menschen seien vollkommen unbekannt.

 

Wölfe von Hochsitz gefilmt

Leutesdorf scheint derzeit direkt im Gebiet von einem oder mehreren Wölfen zu liegen. Insgesamt wurden bisher vier Wolfsrisse in den letzten Wochen und Monaten gezählt.

Am Sonntagmorgen hatte Jagdaufseher Klein sogar zwei Tiere vom Hochsitz aus auf einer Wiese über den Weinbergen beobachtet und gefilmt.

Der Kreis Neuwied müsse nun, wenn es nach der Amtstierärztin geht, viel Geld investieren, um für Entschädigungen und die Aufrüstung von Zäunen aufzukommen.  

 

Quelle: Rhein-Zeitung