Nach ICE-Brand: Strecke Köln-Rhein/Main vorerst gesperrt

Auf der ICE-Strecke zwischen Montabaur und Siegburg war am Morgen ein Feuer in einem ICE ausgebrochen. Mit welchen Einschränkungen am Wochenende müssen Reisende auf der Strecke nun rechnen?

Verspätungen und Ausfälle

Nach einer Rauchentwicklung in zwei Wagen gegen 6.30 Uhr wurde der ICE 511 auf der Fahrt von Köln nach München gestoppt und evakuiert (wir berichteten). Die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main ist seither gesperrt.

Die Fernzüge zwischen Köln und Frankfurt werden derezeit über die alte Rheinstrecke über Mainz und Koblenz umgeleitet und fahren deshalb 80 Minuten länger. Die Halte in Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd fallen aus. Wie lange die Sperrung andauern wird, ist bisher nicht absehbar. Der betroffene Zug wird derzeit noch untersucht.

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510 Fahrgäste evakuiert

Nach Freigabe der Einsatzkräfte werden sich die Fachleute der Deutschen Bahn einen Überblick über die entstandenen Schäden an den Gleisen, der Oberleitung und der Signaltechnik verschaffen, bevor dann mit den Aufräumarbeiten begonnen werden kann. Hilfsloks und Kranzüge stehen bereit.

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Bild: RPR1.

 

Insgesamt 510 Reisende musste aus dem ICE evakuiert werden. Die Fahrgäste wurden zunächst in die Gemeinde Dierdorf gebracht und von dort aus dann nach Montabaur zur Weiterreise.

 

Hinweise der Deutschen Bahn beachten

Für alle Reisenden auf der Strecke Köln-Rhein/Main ist die Zugbindung für Spar- und Supersparpreise aufgebhoben. Reisende werden gebeten, sich vor der Fahrt unter www.bahn.de oder über den DB Navigator zu informieren.

Für Fahrgäste aus dem betroffenen Zug ist die Sondernummer 08000 - 10 11 11 und die Email-Adresse [email protected] geschaltet.

 

Quelle: Deutsche Bahn