Radio
jonathan-velasquez (unsplash)
Radio
Rheinland-Pfalz: Bornheim

Nach Razzia in Tierarztpraxis – Tierheim benötigt Unterstützung

Nachdem die Polizei im April mit einem Großaufgebot eine Tierarztpraxis im Kreis Südliche Weinstraße wegen des Verdachts auf Tierquälerei durchsucht hat, steht das Tierheim Landau, dass mehrere Vierbeiner aufgenommen hat, vor einer großen Herausforderung.

Mehrere verwahrloste Tiere beschlagnahmt

Rund zwei Wochen nach der Razzia bei einer Bornheimer Tierärztin herrscht im Tierheim Maria Höffner in Landau noch immer Anspannung. Sechs Hunde und eine Katze, die bei dem Einsatz beschlagnahmt worden waren, werden im Landauer Tierheim zusätzlich betreut. Die Vierbeiner bedürfen intensiver Pflege, an eine Vermittlung sei aktuell noch nicht zu denken, wie Daniel Kaul, Vorstandsmitglied des Trägervereins der Einrichtung, berichtet.

Tierheim Maria Höffner in Landau steht vor großer Herausforderung

Viele der Hunde und Katzen, die nach der Razzia ins Landauer Tierheim kamen, wurden an befreundete Organisationen weitergegeben. „Wir sind an unsere Kapazitätengrenze gestoßen“, informiert Kaul. Die nun noch verbliebenen Tiere stellten die Tierpflegerinnen und Tierpfleger vor große Herausforderungen. „Wir sind dankbar für helfende Hände, die uns bei den täglich anfallenden Arbeiten unterstützen, sodass die Tierpflegerinnen und Tierpfleger Zeit für die verängstigten und scheuen Tiere aus Bornheim haben.“

Das Tierheim hofft nun auf die Bevölkerung: Jede Hilfe ist willkommen. Benötigt werden Geld- und Sachspenden, bis hin zu Freiwilligen, die beispielsweise den Rasen mähen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Landau in der Pfalz