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Schwerer Busunfall in Wiesbaden: Polizei sucht nach Gaffer

Bei einem Zusammenstoß eines Linienbusses mit mehreren Fahrzeugen sind im November in Wiesbaden 28 Menschen verletzt worden. Ein Mann erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Nun sucht die Polizei mit Fahndungsfotos nach einem Mann, der an jenem Tag Gaffervideos angefertigt und sie anschließend ins Netz gestellt hatte.

++UPDATE, 15.01.2020, 10.50 Uhr:

Nach der Veröffentlichung von Fahndungsfotos eines Mannes, der verdächtig ist, nach dem schweren Busunfall am 21.11.2019 Aufnahmen von Unfallopfern in sozialen Netzwerken gepostet zu haben, hat sich gestern Mittag ein 17-jähriger Jugendlicher beim Polizeirevier in Wiesbaden gemeldet. Der junge Mann räumte ein, die gesuchte Person zu sein.

Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde sein Handy beschlagnahmt und muss nun von Fachleuten der Wiesbadener Kriminalpolizei ausgewertet werden.

 


Bilder aus Überwachungskameras

Nach dem schweren Busunfall vergangenen November am Wiesbadener Hauptbahnhof, hat die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung herausgegeben. Bei dem Unfall waren ein Mann getötet und 28 weitere Menschen verletzt worden.

Statt zu helfen hatten Zeugen des Unfalls Gaffervideos angefertigt und diese ins Netz gestellt. Staatsanwaltschaft und Polizei haben nun entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Einen tatverdächtigen 38-Jährigen konnten die Beamten bereits die identifizieren. Ein weiterer Mann wird nun anhand von Bildern aus den Überwachungskameras gesucht.

 

Die Bilder für die Öffentlichkeitsfahndung stammen aus der Videoüberwachung eines am Unfallort stehenden Linienbusses. Es ist zu erkennen, dass der Filmende am Unglücksort sogar andere Personen abdrängt, um seine Aufnahmen zu machen, obwohl mindestens ein Zeuge versucht, den Mann vom Filmen des Verletzten abzuhalten. Das gefertigte Video versendete der Beschuldigte über einen Nachrichtendienst, wo es von zahlreichen Nutzern weiterverbreitet wurde.

 

Quelle: Polizei