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Schon wieder: Gaffer filmen Unfallstelle - Polizist schreitet ein

Nur kurz nach der aufwühlenden Aktion des Polizisten Stefan Pfeiffer, der sich Gaffer nach einem schweren Unfall auf der A6 vorknöpft hatte, haben schon wieder Schaulustige zu ihren Smartphones gegriffen, um einen Unfall zu fotografieren.

Offenbar kein Lerneffekt

Nach der "Schocktherapie", mit der sich der Polizist Stefan Pfeiffer die Gaffer bei einem Unfall auf der A6 vorgeknöpft hatte und die bundesweit bis heute hohe Wellen schlägt, hätte man eigentlich meinen können, dass sich Meldungen über Schaulustige vielleicht erst einmal in Grenzen halten würden. Doch nur wenige Tage nach dem Vorfall bei Nürnberg hat sich in der vergangenen Nacht erneut eine unschöne Aktion zugetragen. Und wieder platze einem Polizisten der Kragen.



 

"Trümmerfeld" auf der A5

Auf der A5 in Richtung Frankfurt zwischen Weiterstadt und Langen-Mörfelden ist gestern am späten Abend gegen 23:40 Uhr ein 19 Jahre alter Autofahrer beim Überholen in zwei Kleinlaster gekracht. Diese hatten laut einer aktuellen Meldung der "Bild Zeitung" an einem Stauende gestanden, das der junge Autofahrer offenbar übersehen hatte. Noch zweite weitere Fahrzeuge fuhren in die Unfallstelle.

Das Auto des 19-Jährigen fing nach dem Aufprall Feuer und brannte komplett aus. Sechs Menschen mussten in Krankenhäusern behandelt werden, die Polizei bezeichnete das Szenario als "Trümmerfeld".

 

"Willst Du das fotografieren? Ist es das, was Du willst?"

Zu allem Übel zückten einmal mehr andere Verkehrsteilnehmer ihre Smartphones, um Fotos des Unfalls zu machen. Einem Polizisten platze deshalb laut "Bild" der Kragen und er konfrontierte einen Lkw-Fahrer mit seinem Verhalten: "Willst Du das fotografieren? Willst Du da drin gesessen haben? Ist es das, was Du willst? Willst Du das sehen? Braucht Dein Chef das? Braucht Dein Chef das Foto, damit er Dir glaubt? Braucht Deine Familie das, damit Sie Dir glaubt, dass Du im Stau gestanden hast?", zitiert die "Bild". Als Reaktion darauf soll der Lastwagenfahrer angefangen haben zu weinen.

Außerdem soll auch keine korrekte Rettungsgasse gebildet worden sein. Helfer seien deshalb verzögert zur Unfallstelle gekommen.