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Erdbeben reißt Menschen in der Ost-Eifel aus dem Schlaf

Am frühen Morgen hat sich in der Ost-Eifel bei Ochtendung ein spürbares Erdbeben ereignet. Zahlreiche Bewohner wurden aus dem Schlaf gerissen.

Epizentrum lag 15 Kilometer unter der Erde

Heute Morgen gegen 5.40 Uhr hat die Erde im Neuwieder Becken spürbar gebebt. Laut der Auswertung des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) erreichte das Beben eine Magnitude von 2.5 und eine Herdtiefe von 15 Kilometern. Das Epizentrum lag demnach bei Plaidt. Bislang sind keine Schäden bekannt.

Es ist das stärkste Erdbeben in der Ost-Eifel seit über einem Jahr.

 

Menschen aus Schlaf gerissen

Auf der Seite Juskis Erdbebennews berichten zahlreiche Anwohner von einem spürbaren Schütteln am frühen Morgen. „Lag noch im Bett. Leichtes Grollen (wie wenn ein Zug unter dem Bett herfahren würde). Ganz leichtes Vibrieren von Gegenständen. Keine Schäden“, berichtet ein Nutzer aus Mülheim-Kärlich.

Auch in Münstermaifeld war das Rütteln zu spüren, wie ein User schreibt: „Lag noch im Bett, erst wurde es ganz still draußen, dann ein dumpfes Grollen und leichtes, kurzes Vibrieren“. Selbst in Koblenz sei das Beben laut den Nutzern am Morgen noch leicht zu spüren gewesen.

 

Vulkanaktivität unter der Eifel

Immer wieder kommt es in der Region rund um den Laacher See zu spürbaren Erdbeben. Laut dem Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz handelte es sich hierbei tatsächlich um Magmabewegungen in der Vulkaneifel tief unter der Erde.

So wahrscheinlich ist ein Vulkanausbruch in der Eifel

 

Quelle: Juskis Erdbebennews / Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie