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Menschen in diesen Regionen sind gefährdet

Gripperadar 2017: Ansteckungsrisiko steigt

Das Grippevirus macht in diesem Jahr vielen Rheinland-Pfälzern zu schaffen. Wir zeigen, welche Regionen besonders betroffen sind.

Anzahl der Erkrankten steigt

Im Vergleich zur 4. Kalenderwoche, ist aktuell ein deutlicher Krankheits-Anstieg zu verzeichnen. Insgesamt konnten bislang 9.422 labordiagnostisch Influenzafälle bestätigt werden. In Rheinland-Pfalz wurden dem Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz 752 Grippefälle gemeldet. Besonders betroffen sind die Menschen in Ludwigshafen mit bislang 71 regstrierten Fällen und im Kreis Mainz-Bingen mit 58 bekannten Erkrankungen. 

Ein Rückschluss, dass in diesen Regionen das Virus besonders oft übertragen wird, ist aber nicht möglich. „Es gibt viele Menschen, die haben eine Grippe, gehen aber nicht zum Arzt“, sagte eine LUA-Sprecherin. Diese Fälle tauchten nicht in der Statistik auf. Das gelte auch, wenn ein Arzt eine Grippe gleich sicher diagnostiziere und daher keine Laboruntersuchung anfordere. 

Rapider Anstieg

Die Grippewelle fällt in diesem Jahr wahrscheinlich heftiger aus als in den Vorjahren. So wurden dem LUA im Januar des vergangenen Jahres landesweit 133 Erkrankungen gemeldet. Im gleichen Monat ein Jahr zuvor waren es 237 und im Januar 2014 sogar nur 16 Fälle. Warum die Krankheit in manchen Jahren besonders um sich greift, ist unklar. Hier zeigen wir dir, welches Hausmittel besonders gut gegen eine Ansteckung wirkt.

Quelle: dpa / lrs / RKI