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Deutscher Betreuer nach Ferienlager-Räumung in Frankreich vermisst

Nach der Überschwemmung eines deutschen Ferienlagers in Südfrankreich hat die Polizei nach einem vermissten Erwachsenen gesucht. Dabei handelt es sich um den Betreuer. 119 Kinder konnten gerettet werden, vier Teilnehmer mussten ins Krankenhaus.

119 Kinder gerettet – Betreuer vermisst

Bei dem Vermissten solle sich um einen deutschen 66 Jahre alten Betreuer aus dem evakuierten Ferienlager handeln, hieß es am Donnerstag von der Gendarmerie. Sein Wohnwagen sei in Saint-Julien-de-Peyrolas am Fluss Ardèche vom Wasser mitgerissen und zerstört gefunden worden. Nach Angaben des Sprechers war die Situation gestern Abend noch unübersichtlich.

Nach Angaben der Präfektur von Nîmes wurden die 119 Kinder des Ferienlagers in Sicherheit gebracht. Vier Teilnehmer seien wegen Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Mädchen und Jungen stammen aus Leverkusen, Monheim, Hilden, Meerbusch, Leichlingen und Köln.

 

Hab und Gut der Kinder weggespült

Der Veranstalter des Ferienlagers aus Leverkusen teilte auf Anfrage mit, dass alle Kinder soweit wohlauf seien und in einer Mehrzweckhalle betreut würden. Das Zeltlager war nach Angaben der Präfektur von Nîmes wegen des Unwetters geräumt worden – eine Vertreterin des Veranstalters erklärte in Leverkusen, dass der Campingplatz komplett überspült worden sei.

Die Region war am Mittwoch von heftigen Regenfällen getroffen worden. Mehrere Campingplätze wurden geräumt. Mehrere Hundert Feuerwehrleute und Polizisten waren im Einsatz. Wie RP Online berichtet, kam das Unwetter schnell und heftig. Der Seitenarm des Flusses schwellte an, sodass der Platz von jetzt auf gleich mit einer Höhe von 1,20 Meter unter Wasser stand. Die Zelte, Kleider und alle Gegenstände der Kinder wurden weg gespült, schilderten Helfer. Die Rückfahrt der Teilnehmer werde organisiert. Wann diese stattfindet ist unklar.

 

Quelle: dpa / RP Online