Diese vier Notfall-Apps solltest Du auf Deinem Handy haben

Im Notfall sofort von Deinem Smartphone alarmiert werden und mit einem Klick alle Informationen erhalten: So funktionieren Notfall-Apps im akuten Katastrophenfall. Sie sind ein bequemer Weg, um möglichst viele Nutzer so schnell wie möglich über Gefahren in ihrer Umgebung aufzuklären. Wir zeigen Dir, welche Anwendungen du unbedingt auf Deinem Handy haben solltest.

Nina

Die App Nina wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entworfen und steht für „Notfall-Informations- und Nachrichten-App“. Sie warnt über jegliche Gefahren, die unter den Bereich des Katastrophenschutzes fallen, wie Unwetter, Hochwasser oder Erdbeben.

Ihre Informationen bekommt Nina über das Modulare Warnsystem des BBKs, über das auch Radiosender wichtige Meldungen erhalten, und vom Deutschen Wetterdienst.

Darüber hinaus informiert Nina in der Kategorie „Notfalltipps“ auch allgemein über das richtige Verhalten in brenzligen Situationen.

 

Katwarn

Katwarn teilt den Nutzern offizielle Warnungen des Deutschen Wetterdienstes mit und wurde vom Frauehofer-Institut für offene Kommunikationssysteme (Fokus) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Versicherern entwickelt.

Bei Gefahrensituationen, die besonders großräumig sind oder ein ganzes Bundesland betreffen, werden Nutzer in Berlin, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland informiert. Einige Landkreise warnen bei regionalen Belangen ebenfalls über Katwarn. Die betroffenen Regionen sind auf der Webseite der App aufgelistet.

Für Festivals oder großräumige Events bietet Katwarn in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern häufig auch Abos an, um die Besucher mit allen Informationen zu versorgen und auf den neusten Stand zu halten.

Die App hat allerdings auch einen erheblichen Nachteil für Nutzer, die in Großstädten mit vielen verschiedenen Postleitzahlen wohnen: Wer die App verwendet, kann neben seinem eigenen Standort zwar sieben weitere Postleitzahlen angeben, für die er Warnmeldungen erhält. Damit ist allerding oftmals nicht die gesamte Reichweite einer Großstadt abgedeckt.

 

Biwapp

Die Abkürzung Biwapp steht für Bürger-Info und Warn-App. Unter Angabe des Wohnorts warnt die Anwendung nicht nur vor akuten Gefahrensituationen, sondern informiert auch über  Schulausfälle, Verkehrsunfälle und sogar geänderte Öffnungszeiten von Ämtern. Wer sich nur für spezielle Meldungen interessiert, kann über die App auch nur bestimmte Kategorien auswählen.

Biwapp kann allerdings nur erfolgreich funktionieren, wenn alle nötigen Informationen von den zuständigen Ämtern, Behörden und Schulen auch weitergeleitet werden.

Die App bietet außerdem die Möglichkeit, einen direkten Notruf an die Feuerwehr oder Polizei abzusetzen und zeigt dem User die genaue Position an, in der er sich zu dem Zeitpunkt befindet.

 

DWD Warnwetter

Wer gerne über die aktuelle Wetterlage informiert sein möchte und vor Glatteis, plötzlichen Gewittern oder Stürmen gewarnt werden will, der sollte sich die App des Deutschen Wetterdienstes "Warnwetter" herunterladen. Diese informiert  deutschlandweit.

 

Weniger ist nicht immer mehr

Besonders sinnvoll ist es, alle vier Apps herunterzuladen, da sie oftmals unterschiedliche Informationen zur Verfügung stellen: Nicht alle Anwendungen informieren bundesweit, einige beziehen sich nur auf regionale Meldungen.

Auf keinen Fall sollte man sich aber blind auf die Notfall-Apps verlassen: Auch wenn sie sinnvoll sind und vor akuten Gefahrenzuständen warnen, sollte man zur Sicherheit stets auch andere Medien wie Fernsehen oder Radio verfolgen.

 

Quelle: Techbook


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