Nichts mehr verpassen! Jetzt für Benachrichtigungen registrieren und die wichtigsten Nachrichten als erstes bekommen.

Lädt ...
Was sind Benachrichtigungen? RPR1. verschickt Benachrichtigungen, wie man sie von Apps auf dem Smartphone kennt. Wir informieren euch damit noch schneller über aktuelle Ereignisse in Deutschland und der Welt!
Heute keine Lust auf Benachrichtigungen? Kein Problem, einfach das Fenster schließen - wir fragen nach einer Weile nochmal!

Große Aufregung im Netz: Steht Youtube vor dem Ende?

Artikel 13 der Urheberrechtslinie könnte die Internetwelt 2019 ganz schön auf den Kopf stellen. Ein Video auf Youtube, das derzeit hohe Wellen schlägt, malt sogar ein Horror-Szenario aus – und spricht davon, dass es die beliebte Video-Plattform im kommenden Jahr nicht mehr geben wird.

Artikel 13 ist das Problem

Wird es Youtube bald nicht mehr geben? Glaubt man der Chefin der Plattform könnte es 2019 soweit sein. Hintergrund ist ein offener Brief von Youtube-CEO Susan Wojcicki an die User, in dem sie von möglichen drastischen Veränderungen auf der Plattform spricht – bedingt durch eine EU-Gesetzesänderung. Konkret geht es um die Verschärfung von Artikel 13 der Urheberrechtslinie: Das EU-Parlament plant eine Reform, die bedingen würde, dass Youtube als Plattform für alles haftet, was in den einzelnen Videos gezeigt wird.

Geschieht beispielsweise ein Verstoß bei der Nutzung von Musik, droht nicht mehr nur dem jeweiligen Video-Uploader eine Klage, sondern auch Youtube selbst.

 

Werden alle Kanäle gelöscht?

YouTube-Chefin Susan Wojcicki hat nun in einem offenen Brief zum Protest gegen die Gesetzesänderung aufgerufen - denn die könnte das Internet wie wir es heute kennen “drastisch verändern”. Als einzigen Ausweg aus dem Urheber-Wirrwarr sieht die CEO demnach die Inhalte auf der Plattform deutlich zu reduzieren.

Aus Angst davor wäre die einzige Lösung für Youtube alle Kanäle, die nicht zu Medienkonzernen oder großen Unternehmen gehören, zu löschen! Das wiederum würde das Ende von zahlreichen Youtube-Stars und ihrer Anhängerschaft bedeuten.

 

Was ist dran an der „Youtube-Drohung“?

Fraglich bleibt, ob die größte Videoplattform der Welt – die noch dazu zum einflussreichen Internet-Riesen Google gehört – einen solchen drastischen Schritt wirklich einleiten würde. Fakt ist jedoch, dass sich das EU-Parlament tatsächlich vor mehr als einem Monat für eine Verschärfung der Richtlinie ausgesprochen hat.

Wojcicki ruft nun alle Youtuber und Zuschauer dazu auf unter dem Hashtag #SafeYourIntertnet gegen die geplante Gesetzesänderung zu protestieren.

 

Hohe Wellen schlug derweil ein Informationsvideo des Youtube-Kanals „Wissenswert“ am Wochenende, in dem die ganze Problematik beleuchtet wird. Innerhalb weniger Stunden klickten mehrere Millionen User darauf und äußerten ihren Unmut über die EU-Richtlinie in den Kommentaren.

 

Weitere Themen

Mehr von RPR1.