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Sparkassen führen Echtzeitüberweisung ein

Auf diese Neuerung haben viele Sparkassen-Kunden lange gewartet: Seit heute Morgen bietet die Bank Echtzeitüberweisungen an. Innerhalb von 20 Sekunden soll das Geld fortan via „Instant Payments“ auf dem Konto des Empfängers sein. Doch die Sache hat einen Haken.

Zeit ist Geld

Zu jeder Tages- und Nachtzeit und innerhalb von 20 Sekunden: Mit der neuen Echtzeitüberweisung („Instant Payments“) wird es fortan 50 Millionen Sparkassen-Kunden möglich sein, ihr Geld flott von A nach B zu transferieren. Einzige Voraussetzung ist, dass die Filialen an dem System teilnehmen.

"Der große Vorteil bei Instant Payments ist: Anders als bei einer Papierüberweisung oder einer herkömmlichen Online-Überweisung weiß man direkt, ob das Geld angekommen ist. Denn die empfangende Bank muss eine Bestätigung ausstellen", erklärt Ernst Stahl von der Universität Regensburg gegenüber dem Focus. Wer zum Beispiel sein altes Auto privat verkaufe, musste bisher zumindest das Risiko einkalkulieren, dass der Käufer im Nachgang nicht zahlt. Würde das Geschäft nun aber via Echtzeitzahlung abgewickelt, hätte der Verkäufer direkt vor Ort die Gewissheit, dass das Geld auf seinem Konto ist. Auch für Online-Shopper ist das neue System ein Segen: Je schneller der Händler das Geld hat, umso schneller wird die Ware auch verschickt.



 

Service nicht immer kostenlos

Doch die Sache hat auch einen Haken. Ganz kostenlos wird eine solche Blitz-Überweisung nicht. Wie Focus herausgefunden haben will, verlangt die Sparkasse Köln/Bonn für Privatkunden je nach Girokonto entweder nichts oder 60 Cent. Die Berliner Sparkasse verlangt zwischen 25 und 55 Cent je Transaktion. Es wird daher empfohlen, sich vor der ersten Echtzeitüberweisung bei seiner Bank über die Kosten zu informieren.

Hinzu kommt, dass eine solche Blitz-Zahlung nur möglich ist, wenn auch die Bank des Empfängers diese anbietet.  

 

Quelle: Focus

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