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Stiftung Warentest warnt vor „brandgefährlichen Spielzeugen“

Kauft man seinem Nachwuchs ein neues Smart-Spielzeug, rechnet man im Normalfall nicht damit, dass sich der Teddy oder die Puppe als echter Spion im Kinderzimmer entpuppen könnte. Doch genau das hat Stiftung Warentest jetzt bei einer aktuellen Untersuchung verschiedener Spielsachen herausgefunden.

Leichte Kontaktaufnahme per Smartphone

Bei zwei der getesteten Spielzeuge ist es ohne großes, technisches Wissen möglich, sie mit einem Smartphone aus der Nachbarwohnung (!) fernzusteuern und so mit den Kindern Kontakt aufzunehmen. „Einige von diesen Spielzeugen sind brandgefährlich, weil sie eine ungesicherte Funkverbindung haben. Das heißt, dass jeder Smartphone-Besitzer sich mit ihnen verbinden kann, um das Kind abzuhören, es auszufragen oder zu bedrohen“, erklärt test-Redakteur Martin Gobbin.

Drei der insgesamt sieben überprüften Artikel seien als sehr kritisch einzustufen, die anderen vier „nur“ als kritisch.

 

Spionage mittels Teddy, Hund & Co.

Zwei Spielzeuge eignen sich sogar für Spionage-Aktionen. Über den  „i-Que Intelligent Roboter“ können Fremde dem Kind Fragen stellen oder Anweisungen geben. Die entsprechenden Antworten könne ganz leicht abgehört werden.

Der „Toy-Fi Teddy“ kann Sprachnachrichten von Eltern empfangen – aber auch von unbekannten Personen. Und auch der Roboterhund „Wowwee Chip“ lässt sich ganz leicht von Unbefugten fernsteuern.

„Hello Barbie“ nimmt über ein integriertes Mikro die Worte des Kindes auf und erlaubt es den Eltern sogar, all diese Aufzeichnungen anzuhören – der Nachwuchs kann theoretisch also jederzeit belauscht werden.

Die Puppe „My Friend Cayla” darf inzwischen schon gar nicht mehr angeboten werden. Die Bundesnetzagentur hat den Verkauf wegen Überwachungsgefahr gestoppt.

Besser zu nicht internetfähigen Spielsachen greifen

Zusätzlich zu den oben genannten Risikofaktoren, weisen die getesteten Produkte außerdem auch Mängel in Sachen Daten-Sendeverhalten auf. Manche Apps, über die die Spielzeuge bedient werden, erfassen die ID des Smartphones, leiten Nutzerdaten an Drittfirmen weiter oder setzen Tracker, die das eigene Surf-Verhalten protokollieren können.

Die Tester kommen zu dem Schluss, dass ein nicht internetfähiger, „dummer“ Teddy wohl die bessere und vor allem sicherere Wahl sei, wenn es darum geht, einen neuen Spielgefährten für den Nachwuchs auszusuchen.

 

Quelle: Express


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