Hier beißen Zecken am häufigsten zu

Die Zeckensaison ist derzeit in vollem Gange. Schon durch einen kleinen Biss können die Parasiten gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen. Doch wo setzen sie am liebsten an um zu saugen?

Zecken derzeit besonders aktiv

Gerade jetzt bei sonnigen Temperaturen zieht uns das herrliche Wetter häufig ins Freie. Doch dort lauern auch gefährliche Parasiten: Zecken. Bei schwül-warmen Sommertemperaturen fühlen sich die Plagegeister besonders wohl und sind vermehrt aktiv.

Zeckenbisse sind aber nicht einfach nur lästig, sondern können auch extrem gefährlich werden. Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind hier die bedrohlichsten Krankheiten, die die Tierchen übertragen. Wie das Robert Koch-Institut mitteilt, hat sich in diesem Jahr die Zahl der FSME-Erkrankungen im Rhein-Neckar-Gebiet sogar verdoppelt.

 

Hier lassen sie sich am häufigsten nieder

Nach einem Tag im Grünen sollte man sich unbedingt die Zeit nehmen und seinen Körper gründlich nach Zecken absuchen. Besonders dünne und warme Hautstellen sind begehrte Einstichstellen der kleinen Parasiten. Geachtet werden sollte dabei auf die Kniekehlen, Brust- und Bauchbereich sowie den Schritt. Bei Kindern ist es außerdem wichtig, zusätzlich Kopf, Nacken und Haaransatz abzutasten.    

 

Sozialministerium  rät dringend zur Schutzimfpung

Das Sozialministerium rät nun erneut mit Nachdruck zur Impfung gegen Zecken: „Ich rate Menschen,  die sich häufig in der  Natur aufhalten, sich dringend impfen zu lassen. Die gut verträgliche Schutzimpfung ist die wirksamste Vorbeugung gegen eine Ansteckung“, so Gesundheitsminister Manfred Lucha.

Die Viruserkrankung FSME kann in schweren Fällen zu Hirnhautentzündung und Schädigungen des Rückenmarks führen. Im Extremfall kann der Krankheitsverlauf sogar tödlich enden.

 

Quelle: Focus, dpa

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