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Vorsicht vor Zeckenschutz mit Permethrin!

Das derzeit warme Klima lässt Zecken und Flöhe wieder aktiv werden. Hunde- und Katzenbesitzer greifen da gerne zu Mitteln, die ihre Lieblinge vor den unangenehmen Parasiten schützen sollen. Enthalten diese jedoch Permethrin, ist Vorsicht geboten!

Ausdrückliche Warnung vor Fehlanwendung

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt vor einer Fehlanwendung permethrinhaltiger Tierarzneimittel. Während spezielle Halsbänder, Tropfen und Sprays im Besonderen Hunde vor Zecken und Flöhen schützen, sollten Katzenbesitzer bei Mitteln, die diesen Wirkstoff enthalten, sehr vorsichtig sein.

In der Regel werden solche Arzneimittel in Tropenform verabreicht und sind für Hunde völlig unbedenklich. Kommen Katzen mit dem Stoff jedoch in Berührung, kann das im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben. Dabei sollten insbesondere Freigängerkatzen mit einem Zeckenschutz versehen werden.

 

Medikamente können ohne Rezept bezogen werden

Normalerweise sind Präparate, die diesen Wirkstoff enthalten, verschreibungspflichtig und können daher nur nach einer vorangegangenen Beratung durch einen Tierarzt bezogen werden, schreibt das BVL weiter. Doch seit letztem Jahr ist die Verschreibungspflicht bei einigen permethrinhaltigen Mitteln für Hunde entfallen. Während für diese der Wirkstoff verträglich und daher bedenkenlos anwendbar ist, sollten Katzen keinesfalls in Kontakt mit diesem kommen.

Vorsicht ist daher vor allem geboten, wenn beide Tiere unter einem Dach wohnen.

 



 

Auswirkungen auf Katzen

Der Grund für die besondere Gefahr ist ein fehlendes Enzym im Körper von Katzen, bei dem es durch Kontakt mit Permethrin zu einer schweren Vergiftung kommen kann, die im schlimmsten Fall tödlich endet.

Treten unerwartet und plötzlich Krämpfe, Lähmungserscheinungen, Erbrechen, Durchfall, Atembeschwerden und ein erhöhter Speichelfluss auf, sollten Katzenbesitzer alarmiert sein und schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann Präventivmaßnahmen einleiten, das Tier symptomatisch behandeln und in schweren Fällen die nötigen Notfallmaßnahmen durchführen. 

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