Zeckenbiss: Diese Symptome deuten auf eine ernsthafte Erkrankung hin!

Mit steigenden Temperaturen gehen wieder die Zecken auf Nahrungssuche. Ihr Ziel: Blut. Die meisten Menschen bemerken nicht, wenn sie von einer Zecke gestochen werden. Fatal, denn die kleinen Spinnentiere können zwei sehr gefährliche Krankheiten übertragen. Diese Symptome deuten daraufhin.

Symptome nach Zeckenbisse: Hier solltest du einen Arzt aufsuchen

Zecken lauern in Sträuchern, auf Bäumen und im hohen Gras. Einige Tiere bewegen sich auch aktiv in die Richtung ihrer Opfer. Diese erkennen sie am Geruch, ihre empfindlichen Sinnesorgane reagieren auf Ammoniak, Kohlendioxid und Buttersäure. Wenn sich Wirt und Zecke berühren, greift sich der Blutsauger sofort fest und bohrt seinen Saugrüssel in die Haut. Oft verbleiben die Zecken über Tage am Körper ihres Wirts, bis sie sich mit Blut vollgesaugt haben.

Zecken können zwei gefährliche Krankheiten übertragen: Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Treten nach einem Biss Hautrötungen auf, sollte schnell ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um typische Borreliose-Symptome handeln könnte. Diese Erkrankung kann zum Beispiel zu Nervenlähmungen und Gelenkentzündungen führen. Allerdings ist der Ausbruch selbst nach dem Biss einer infizierten Zecke eher unwahrscheinlich.

Die zweite Krankheit, die FSME, äußert sich mit schweren Grippesymptomen und Kopfschmerzen und kann sogar zu einer Hirnhautentzündung führen. Sie ist allerdings noch seltener als die Borreliose.

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Wie kann ich mich schützen?

Der beste Schutz besteht in der regelmäßigen Kontrolle des Körpers. Da der Zeckenbiss keinerlei Schmerzen, Jucken oder ähnliches verursacht, muss der Körper am besten nach jedem Spaziergang in der Natur abgesucht werden. Entdeckte Zecken sollten vorsichtig aus der Haut gedreht werden, ohne das Tier zu zerdrücken.

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Bild: lantapix / Shutterstock.com - Symbolbild

Die Einstichstelle sollte desinfiziert und noch eine Weile auf Rötungen beobachtet werden. Ähnlich sollte übrigens auch bei Vierbeinern vorgegangen werden. Bei diesen haben Zecken noch viel leichteres Spiel als bei Menschen. Vorbeugend wirken körperbedeckende Kleidung und feste Schuhe. So findet die Zecke möglichst wenige Angriffspunkte.

Wer seinen Urlaub in einem FSME-Risikogebiet verbringen möchte, sollte sich vier bis sechs Wochen vorher beim Arzt über eine mögliche Impfung beraten lassen. Für den FSME-Schutz sind mehrere Impfungen sowie Auffrischungen alle drei bis fünf Jahre nötig. Für Kurzentschlossene ist auch eine FSME-Schnellimmunisierung möglich, die innerhalb von drei Wochen wirkt.

 

Quelle: Presseportal – AOK Sachsen-Anhalt

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