Sonnencreme am Strand
Karolina Grabowska/Pixabay
Sonnencreme am Strand
Mit der „Neuner-Regel“ Sonnenbrand vermeiden

Sonnencreme richtig auftragen: So geht's

Scheint erstmal die Sonne, verbringt man gerne so viel Zeit wie möglich draußen. Doch nicht vergessen: Genügend Sonnencreme auftragen! Mit der „Neuner-Regel“ dosierst du den Schutz richtig.

Mindestens drei Esslöffel

Im Sommer solltest du nicht ohne genügend Sonnenschutz aus dem Haus gehen - egal ob es bewölkt ist oder die Sonne scheint. Immerhin schützt dich Sonnencreme vor schmerzenden Sonnenbränden, Hautausschlägen oder sogar Hautkrebs. Viele Menschen benutzen dennoch zu wenig UV-Schutz und setzen sich damit einem großen Risiko aus. Dabei sind sich Experten einig: Bei Sonnencreme ist mehr tatsächlich mehr.

Für einen optimalen Schutz der Haut wird empfohlen mindestens 30 ml Sonnencreme oder Sonnenmilch zu verwenden. Das entspricht etwa einer halben Espressotasse. Für das Gesicht gilt die Faustregel: mind. ein Teelöffel oder zwei Finger voll. Regelmäßiges Nachcremen – besonders nach dem Schwimmen, Duschen oder Schwitzen – sollte ebenfalls nicht vergessen werden.

Laut Stiftung Warentest würde demnach eine 1,80 Meter große Person etwa 40 ml für den ganzen Körper benötigen (etwa 3 EL). Sind in einer normalen Sonnencreme-Flasche 150 oder 200 ml enthalten, reicht diese für etwa vier bis max. fünf Tage, wenn man sich nur einmal am Tag von Kopf bis Fuß eincremt. Wahrscheinlich eher noch kürzer, denn das Nachcreme sollte nicht vergessen werden, wenn man schwimmen war oder schwitzt. 

Für einen einwöchigen Urlaub sollte man - je nach Flaschengröße - zwei bis drei Sonnencremes einpacken.

„Neuner-Regel“ hilft beim Cremen

Wer sich bei der Dosierung der Sonnencreme noch immer unsicher ist, kann auf die „Neuner-Regel“ zurückgreifen. Hierbei wird der Körper in neun etwa gleich große Partien aufgeteilt: Brust, Rücken, linker Arm, rechter Arm, linker Oberschenkel, rechter Oberschenkel, linker Unterschenkel, rechter Unterschenkel und Kopf mit Hals.

Für jede dieser Partien sollte man zwei Finger voll Sonnencreme verwenden. Im Zweifelsfall gilt: Lieber zu viel auftragen, als zu wenig.

Welchen SPF bei Sonnencremes wählen?

Was genau der LSF aussagt, hängt vom Hauttyp ab. Jede Person hat eine individuelle Eigenschutzzeit der Haut. Also die Zeit, in der du ohne Schutz in der Sonne sitzen kannst, ohne einen Sonnenbrand oder andere Hautschäden zu bekommen. Diese Zeit hängt vom Hauttyp ab.
Bei Kindern sind es ca. 5 Minuten und bei Jugendlichen und Erwachsenen hängt die Eigenschutzzeit von den jeweiligen Hauttypen ab.
 
Faustregel für die Eigenschutzzeit der Haut:

  • Besonders hellhäutige: höchstens 10 Minuten
  • Sonnenempfindliche Haut: etwa 10 bis 20 Minuten
  • Normal bräunende Haut: maximal 30 Minuten
  • Südländische-dunklere Haut: maximal 90 Minuten
  • Kinder sollten generell nicht länger als 5 Minuten uneingecremt in der Sonne sein

So lange hält der Sonnenschutz

Ohne Sonnenschutz sollte man sich auf keinen Fall länger als zehn Minuten draußen aufhalten. Doch auch wer ausreichend Sonnencreme trägt, ist nicht unbegrenzt lange vor der Sonne sicher: Je höher der Lichtschutzfaktor deines Schutzes ist, desto länger schützt er dich vor den Folgen der UV-Strahlen. Die maximale Sonnenzeit kannst du dir ganz einfach ausrechnen, indem du den Lichtschutzfaktor mit zehn multiplizierst. Somit schützt dich eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 bis zu 300 Minuten lang in der Sonne. Experten raten jedoch dazu, sich nach etwa zwei Dritteln der maximalen Zeit auch mal in den Schatten zu setzen.

Quelle: Wunderweib, Apotheke Clenze

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