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Melone, Kirsche & Co.: Diese Obstkerne gehören nicht in den Abfall

Viele Obst- und auch Gemüsesorten müssen vor dem Verzehr gewaschen, geschält oder sogar auch entkernt werden. Schale und Kerne werden im Anschluss daran meist achtlos in den Biomüll geworfen, doch in manchen Obstkernen steckt mehr als man denkt.

Avocado

Den Kern einer Avocado kannst Du im Mixer zu einem Pulver zerkleinern und in Deine Smoothies oder als Gewürz über Dein Essen geben. Wer gerne seinen grünen Daumen unter Beweis stellt, kann außerdem versuchen, sich mit dem Kern einen eigenen, kleinen Avocado-Baum Zuhause heranzuziehen.

 

Papaya

Die kleinen, schwarzen Kerne einer Papaya enthalten viel Papain, ein Enzym, das früher als Entwurmungsmittel und heute als Zartmacher für Fleisch verwendet wird. Außerdem können die Kerne ein super Gewürz sein: Im Backofen zwei Stunden bei 50 Grad getrocknet, können sie als Alternative für Pfeffer verwendet werden.

 

Wassermelone

Da das Fleisch einer Wassermelone, wie der Name bereits vermuten lässt, zu 95 Prozent aus Wasser besteht, ist der Großteil ihrer Nährstoffe in den Kernen versteckt. Diese kann man entweder direkt mitessen oder trocknen und anschließend zu einem Pulver zermahlen. Das nährreiche Pulver kann dann etwa zu einem Tee aufgegossen oder zu Säften und Smoothies dazugegeben werden.

 

Kirsche

Eine beliebte Füllung von Kissen sind Kirschkerne: Auch als Kühlkissen eignen sich die kleinen Kernchen in einer Socke hervorragend. Wer die Kerne lieber für ein Wärmekissen verwenden möchte, sollte dafür zu etwas Größerem, wie etwa einem Kissenbezug oder einem Jutebeutel, greifen. Dieser sollte aus 100 Prozent Baumwollte bestehen, damit er ohne Probleme zehn Minuten im Backofen bei 100 bis 150 Grad erhitzt werden kann.

 

Cashew

Die aus der Frucht des Cashewbaums gewonnenen Cashew-Kerne sind nicht nur beliebter Bestandteil von Studentenfutter, sondern eignen sich auch hervorragend als Basis von veganen Ersatzprodukten für Schmand oder Joghurt.

Um aus Cashew-Kernen einen leckeren Schmand-Mix herzustellen, musst Du diese zuerst mindestens drei Stunden in Wasser aufweichen und anschließend im Mixer mit einer Dattel und 250 ml Wasser eine Minute lang auf der höchsten Stufe mixen bis daraus eine cremige Masse entsteht.

Für den veganen Joghurt fehlt dem Gemisch dann nur noch ein Teelöffel Zitronensaft und ein halber Apfel. Um dem Mix einen bestimmten Geschmack zu verleihen, kann noch Vanille oder Zimt hinzugegeben werden.

 

Hagebutte

Während der Hagebutten-Tee noch immer als beliebtes Heißgetränk bekannt ist, geriet der Kernles-Tee, der aus den haarigen Kernen der Hagebutte gebrüht wird, über die Jahre in Vergessenheit. Früher war der Tee ein beliebtes Hausmittel gegen Rheuma sowie Nieren- und Blasensteine. Außerdem wurde ihm eine blutreinigende Wirkung zugesprochen. Für den Kernles-Tee, der einen leichten Vanille-Geschmack hat, musst Du zuerst zwei Esslöffel frische oder getrocknete Hagebuttenkerne über Nacht in etwa 500 ml Wasser einweichen. Anschließend kochst Du beides eine halbe Stunde lang, bis sich das Wasser rot färbt. Zum Schluss gießt Du den Tee durch ein Sieb ab.

 

Quelle: Gut für dich

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