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Warum immer ICH?

Warum manche Menschen besonders oft von Mücken heimgesucht werden

Der Albtraum einer lauen Sommernacht sind zweifelsohne die bissigen Plagegeister. Kurioserweise entpuppen sind dabei manche Menschen als echte Mückenmagneten, während andere nicht einen Stich abbekommen. Doch woran liegt das?

Inhalt

1. DAS zieht die Moskitos magisch an!
2. Große Menschen
3. Schweiß und andere Körpergerüche
4. Finger weg vom Alkohol
5. Blutgruppe 0

Im Sommer kommen sie in Scharen

Wer kennt es nicht: Man sitzt gemütlich mit Freund*innen im Biergarten, lässt die Seele an einem See baumeln oder versucht etwa zu schlafen. Doch dank kleiner Plagegeister ist die Entspannung schnell vorbei. Kaum hat man das Summen der fiesen Sommermücken im Ohr, ist man im nächsten Moment bereits völlig zerstochen. Untersuchungen haben gezeigt, dass etwa jeder fünfte Mensch die Insekten quasi magisch anzieht und dagegen meist gar nichts tun kann. Schuld sind dabei nicht etwa die Gene, sondern der Stoffwechsel, die Körpertemperatur und in erster Linie die Bakterien, die sich auf der Haut tummeln und Schnaken gelinde ausgedrückt, gierig machen.

DAS zieht die Moskitos magisch an!

Um sich vor fiesen Stichen zu schützen, kann man einiges tun.
Neben Fliegenschutzgittern, Anti-Mücken-Sprays und ätherischen Ölen hilft die richtige Kleidung. Helle, luftige Textilien wirken wie ein unsichtbares Schutzschild, wohingegen schwarze Kleidung ein echter Mückenmagnet ist. Doch während die einen von den bissigen Tierchen regelrecht attackiert werden, scheinen andere geradezu immun gegen sie zu sein.

Große Menschen

Vor allem große Menschen, die besonders viel Kohlendioxid durch die Atmung und die Haut ausstoßen, werden von den Insekten bevorzugt. Frauen, die ein Kind erwarten, machen ebenfalls häufiger Bekanntschaft mit ihnen. Auch hier spielt das vom Körper ausgehende Kohlendioxid eine Rolle. Immerhin muss eine Schwangere für zwei atmen und hat einen tendenziell voluminöseren Körperbau. Kleine, zierliche Menschen haben somit einen klaren Vorteil.

Schweiß und andere Körpergerüche

So gesund Sport für Körper und Geist auch sein mag, Sportler*innen sind die perfekten Mückenopfer. Während des Trainings produziert der Körper nämlich Milchsäure, die vor allem über den Schweiß ausgeschieden wird – und genau der lockt Schnaken in Scharen an.

Doch neben der Milchsäure reagieren die Tierchen auch auf Harnsäure, Ammoniak und andere Stoffwechselprodukte, die der Körper über die Schweißdrüsen absondert. Wer körperlich aktiv ist, muss sich somit nicht wundern, wenn er den ein oder anderen Stich abbekommt.

Finger weg vom Alkohol

Wer im Sommer gerne mal ein Bier oder einen Cocktail trinkt, muss sich auf den Besuch der ein oder Mücke einstellen. Die scheinen Alkohol zu lieben und die damit verbundenen Ausdünstungen über Atmung und Haut. Also lieber hin und wieder auf den ein oder anderen Drink verzichten, wenn man juckenden Stichen vorbeugen möchte.

Blutgruppe 0

Japanische Wissenschaftler*innen konnten in einer Studie feststellen, dass Mücken vor allem Menschen mit der Blutgruppe 0 sehr anziehend finden. Für ihre Versuche wurden asiatische Tigermücken auf freiwillige Probanden losgelassen. Nach 64 Durchgängen stand schließlich fest, dass Menschen mit der Blutgruppe 0 doppelt so häufig gestochen worden sind, wie Menschen mit der Gruppe A oder B.

Für das Verhalten der Tiere gibt es laut den Experten auch eine Antwort. So zeigen etwa 85 Prozent aller Menschen über chemische Botenstoffe auf der Haut, welches Blut in ihren Adern fließt. Die restlichen 15 Prozent, die diese Signale nicht aussenden, werden von den Mücken schlichtweg in Ruhe gelassen und gar nicht erst wahrgenommen. Egal ob sie Blutgruppe 0, A oder B haben.