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Eiskopfschmerz: Was hilft gegen sogenannten "Hirnfrost"?

Viele von uns kennen es: Man isst genüsslich ein Eis oder trinkt ein kühles Getränk und plötzlich schmerzt und sticht es im Kopf. Experten sprechen dabei von den sogenannten Eiskopfschmerzen...

Inhalt:

1. Jeder Dritte war schon betroffen

2. Hirnfrost gibt es auch im Winter

3. So entsteht der Eiskopfschmerz

4. Was genau passiert dabei im Körper?

5. Migränepatienten besonders anfällig

6. Tipps zur Vorbeugung

 

 

Jeder Dritte kennt den Schmerz

Gerade jetzt zur Sommerzeit, wenn der Planet brennt und das Thermometer gen Himmel schießt, kühlen wir uns gerne mit Eis, kalten Getränken oder auch Speisen ab. Nur so lässt sich die Hitze einigermaßen aushalten. Dabei passiert es häufig, dass sich beim Verzehr von Eis & Co. ein plötzlicher und sehr unangenehmer Kopfschmerz breit macht. Experten sprechen dabei vom sogenannten Eiskopfschmerz, den jeder Dritte schon einmal erlebt hat.

 

Unabhängig von der Jahreszeit

Der Begriff ist auch unter der Bezeichnung Hirnfrost bekannt. Wissenschaftler gingen lange davon aus, dass es sich um eine Begleiterscheinung handelt, die nur an heißen Tagen zu beobachten ist. Doch eine Studie aus dem Jahr 2002 widerlegte diese Annahme. Wie das British Medial Journal berichtet, wurden Schüler aus Kanada zur Winterzeit mit dem Verzehr von Eis und kalten Speisen konfrontiert – und siehe da, auch zur kalten Jahreszeit traten bei den Probanden  Eiskopfschmerzen auf.

 



 

So entsteht der stechende Schmerz

Wie es zu dieser unangenehmen Begleiterscheinung kommt, ist schnell erklärt. Ist der Temperaturunterschied zwischen unserem Körper und dem Verzehr von Speisen oder Getränken zu groß, reagiert der Organismus mit einer Art Schutzmechanismus. Während die Körpertemperatur bei durchschnittlich 37 Grad liegt, misst ein Eiswürfen gut und gerne minus 15 Grad. Wird der Körper also plötzlich mit einem zu hohen Temperaturunterschied konfrontiert, will er diesen so schnell es geht ausgleichen.

 

Was genau passiert dabei im Körper?

Schmerzempfindliche Menschen reagieren auf die Kompensationsleistung deutlich sensibler. Dabei verkrampft sich die am Kopf befindliche Muskulatur abrupt. Die Blutgefäße ziehen sich durch den plötzlichen Kältereiz zusammen. Diese Schutzreaktion des Körpers empfinden Betroffene dann als stechenden Schmerz in der Stirnregion. Je höher der Temperaturunterschied ist, umso heftiger wird das Stechen empfunden.

Der Organismus reagiert derart heftig, um dafür Sorge zu tragen, dass der Wärmeverlust in Grenzen gehalten wird. Auch wenn der Kopfschmerz als sehr unangenehm und stechend wahrgenommen wird – schädlich für das Gehirn ist der Eiskopfschmerz aber nicht.

 

Migränepatienten aufgepasst!

Was viele nicht wissen: Ein Kältereiz kann Auslöser für eine schmerzhafte und andauernde Migräneattacke sein. Deshalb gilt für diese Personengruppe besondere Vorsicht in Bezug auf den Verzehr von kalten Speisen und Getränken. Eine plötzliche Verengung von Blutgefäßen im Gehirn, die zu einer vorübergehend verringerten Durchblutung führt, verursacht das Volksleiden.

 



 

So vermeidest du Eiskopfschmerzen

Wer im Winter stets eine Kopfbedeckung trägt und im Sommer auf zu kalte Leckereien verzichtet, kann den unangenehmen Kopfschmerz vermeiden. Doch einen völligen Verzicht auf Eis und andere kühle Köstlichkeiten halten nur die wenigsten durch. Deshalb gilt: Kühle Getränke und Speisen langsam zu sich nehmen und vor dem Schlucken im Mund erwärmen. Nur so lässt sich der enorme Temperaturunterschied, der letzten Endes für den Kältekopfschmerz verantwortlich ist, reduzieren.

 

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