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Schnelle Hilfe im Notfall: So erreichst du den Giftnotruf!

Immer wieder kommt es vor, dass kleine Kinder versehentlich giftige Dinge zu sich nehmen – etwa weil die Spülmaschinentabs aussehen wie Süßigkeiten oder der Abflussreiniger so eine tolle, leuchtende Farbe hat. In solchen Fällen zählt jede Sekunde!

Gefahr im Haushalt

Besonders kleinere Kinder wissen nicht, dass sich hinter den schönen, bunten Verpackungen von beispielsweise Reinigungsmittel keine Naschereien sondern Chemikalien verbergen, die im Körper schweren Schaden anrichten können. Schnell kann es da passieren, dass etwas im Mund landet, was dort auf keinen Fall hingehört.

Sobald Eltern feststellen oder die Vermutung haben, dass ihr Kind etwas Giftiges zu sich genommen hat, zählt jede Sekunde. Sofort sollte der Notruf verständigt werden – doch das ist nicht alles was getan werden kann.

 

Der Gift-Notruf hilft weiter

Bis die Rettungskräfte eintreffen, oder man selbst das Krankenhaus erreicht hat, können eventuell bereits Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet werden. Diese sehen, je nachdem was eingenommen wurde, jedoch unterschiedlich aus. Teilweise ist es sinnvoll, das Kind direkt zum Erbrechen zu bringen. In anderen Fällen wird genau davon jedoch dringlich abgeraten, heißt es bei Focus Online. 

Hier hilft der Giftnotruf weiter. Experten, die rund um die Uhr erreichbar sind, können direkt am Hörer weiterhelfen und Erste-Hilfe-Maßnahmen unterstützen, bis der Rettungswagen angekommen ist.

 

Auch überregionale Hilfe möglich

Aufgelistet sind im Folgenden die regionalen Notrufnummern. Im Zweifelsfall helfen die Experten aber natürlich unabhängig vom Wohnort weiter.

 

  • Mainz: 06131 19240 (Giftinformationszentrum Rheinland-Pfalz / Hessen, Johannes-Gutenberg-Universität)
  • Freiburg: 0761 19240 (Vergiftungs-Informations-Zentrale, Uni-Klinik Freiburg)
  • Berlin: 030 19240 (Giftnotruf der Charité Universitätsmedizin Berlin)
  • Bonn: 0228 19240 (Informationszentrale gegen Vergiftungen Zentrum für Kinderheilkunde, Universitätsklinikum Bonn)
  • Erfurt: 0361 730730 (Gemeinsames Giftinformationszentrum der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen)
  • Göttingen: 0551 19240 (Giftinformationszentrum Nord, Georg-August-Universität)
  • Homburg / Saar: 06841 19240 (Informations- und Beratungszentrum, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin)
  • München: 089 19240 (Giftnotruf, Toxikologische Abteilung der II. Medizinischen Klinik rechts der Isar)
  • Österreich, Wien: 0043 (0) 1 4064343 (Vergiftungsinformationszentrale, Gesundheit Österreich GmbH)
  • Schweiz, Zürich: 0041 (0) 44 2515151 (Schweizerisches Toxikologisches Informationszentrum)

 

Natürlich ist es in erster Linie wichtig Reinigungs- oder Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Medizinschränke oder ähnliches sollten immer abschließbar sein!

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