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Eichenprozessionsspinner große Gefahr für Vierbeiner

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners nisten derzeit in vielen Teilen Deutschlands - und fressen unsere Bäume kahl. Die Haare der kleinen Giftraupe können beim Menschen juckende Hautausschläge und schmerzhafte Entzündungen auslösen. Aber auch Tiere müssen sich ganz besonders vor Berührungen in Acht nehmen.

Bis zu 200 Meter weit durch die Luft transportiert

Die kleinen Härchen der Raupen des Eichenprozessionsspinners enthalten das Nesselgift Thaumetopoein. Damit schützen sich die Tiere vor Fressfeinden. Durch Wind können die Gift-Haare bis zu 200 Meter weit durch die Luft transportiert werden.

Kommen wir Menschen damit in Berührung, macht sich das meist durch Hautausschläge oder Reizungen der Atemwege bemerkbar.  Bei Hunden zeigen sich die Beschwerden vor allem im Bereich von Nase, Mund und Rachen.

 

Drohende Asthmasymptomatik

Frank Lausberg, Tierarzt und Autor ("Erste Hilfe für Hunde") erklärt gegenüber der Bild Zeitung:

"Durch neugieriges Beschnuppern, Stöbern oder das Ablecken des Felles kann es zu schwerwiegenden Reizungen der Bindehäute und des Rachenraumes kommen. Durch Einatmen oder Ablecken der Raupenhaare wiederum kommt es zu heftigen allergischen und entzündlichen Reaktionen der Schleimhäute, der Atemwege und des vorderen Verdauungstraktes. Auch bleibende massive Schäden an Zunge und Mundschleimhaut habe ich bei einem Hund bereits gesehen. In den Atemwegen kann eine Bronchitis und schwere Asthmasymptomatik ausgelöst werden."

Aber nicht nur Hunde sind gefährdet - auch für andere Tiere wie Pferde oder Kühe besteht ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko durch die Eichenprozessionsspinner.

 

Wie kann ich meinen Vierbeiner schützen?

Am simpelsten ist es, sich der Raupe einfach gar nicht erst zu nähern. Sieht man beim Gassigehen einen befallenen Baum, sollten mindestens 50 Meter Abstand gehalten werden.

Ist ein bestimmtes Gebiet weiträumig vom Eichenprozessionsspinner befallen, muss der Spaziergang mit dem Hund woanders stattfinden.

Wer in der Natur selbst mit den giftigen Brennhaaren in Kontakt kommt, sollte schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Kortisonhaltige Salben oder antiallergische Medikamente können Beschwerden schnell lindern. Zur Beruhigung der betroffenen Stelle hilft auch kühlen, nachdem die Kleidung gewechselt wurde. Diese sollte übrigens bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.

 

Quelle: Bild / RP Online / T-Online

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