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Irischer Fußballclub täuscht Spielertod für Spielverlegung vor

Ein Fußball-Amateurclub aus Irland wollte eine seiner Partien unbedingt verlegen lassen - und ging dafür wortwörtlich über Leichen!

Ballybrack FC vermeldet Tod von Spieler

In Irland hat sich eine mehr als absurde Geschichte zugetragen: Der Ballybrack FC vermeldete den Tod des Spielers Fernando Nuno La Fuente. Angeblich sei er bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Der „Trauerfall“ schlug hohe Wellen: Vor den Partien der drittklassigen Amateurliga, der der Club angehört, wurden sogar Schweigeminuten abgehalten.

 

Doch nicht tot?!

Doch plötzlich stellte sich alles als makabrer Schwindel heraus! La Fuente war gar nicht verunglückt und erfreute sich bester Gesundheit. Freunde und Kollegen hätten ihn panisch angerufen, berichtete der Spanier der „Irish Times“: „So habe ich herausgefunden, dass ich angeblich tot bin.“ Etliche Familienmitglieder und Bekannte mussten daraufhin von ihm und seiner Frau beruhigt werden.

 

Warum gab der Club die makabre Falschmeldung heraus?

Offenbar wollte der Ballybrack FC um jeden Preis verhindern, dass sein Team im Rahmen der drittklassigen Leinster Senior League zum Auswärtsspiel bei Arklow Town auflaufen muss. Warum, weiß keiner so genau. „Ich glaube nicht, dass sie Angst hatten. Ich denke, dass sie Probleme hatten, genug Spieler zu finden. Sie sind keine Profis. Die meisten gehen normalen Jobs nach, einige sogar in Großbritannien. Ich denke, das war das Problem“, schilderte La Fuente.

Der Fußballer wusste lediglich, dass sein Name genutzt werden soll, um eine Verschiebung der Partie zu erreichen. Zunächst war von einem erfundenen Beinbruch die Rede – doch dann kam alles schlimmer.

 

Öffentliche Entschuldigung

Inzwischen hat sich der Verein öffentlich entschuldigt. „Sie haben sich auch bei mir entschuldigt“, sagte La Fuente: „Es ist niemandem etwas passiert, ich finde es auch ein bisschen lustig“. Den Medienberichten zufolge hat ein Klubsekretär mittlerweile seinen Posten verloren.  

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