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Für puren Genuss: Das solltest du über Erdbeeren wissen!

Herrlich duftend sind die roten Früchte gerade wieder allgegenwärtig. Erdbeeren versüßen uns das Warten auf den Sommer und sind ein gesunder Snack für zwischendurch. Doch bei der Zubereitung wird immer wieder derselbe Fehler gemacht, was schlecht für das Aroma und die enthaltenen Vitamine ist. Das solltest du beachten!

Kalorienarme Vitamin-Bombe

Zweifelsohne läuten Erdbeeren die warme Jahreszeit ein. Gibt es sie endlich wieder, stürzen wir uns regelrecht auf sie, denn sie sind einfach lecker, stecken voller gesunder Inhaltsstoffe und sind obendrein auch noch kalorienarm.

Wer puren Genuss möchte, sollte jedoch ein paar Tipps beherzigen, damit sie nicht an Geschmack verlieren.

 

1. Nur bei trockenem Wetter pflücken

Frisch vom Feld schmecken sie am besten. Wer gerne selbst pflückt, sollte das jedoch tun, wenn es trocken ist. Nass gepflückte Erdbeeren verlieren schnell an Aroma. Zudem sollte man sie mit ihren grünen Kelchblättern und einem Stück vom Stiel pflücken. Das verhindert, dass der Saft ausläuft. 

 

2. Nur ganz rote Früchte kaufen

Erdbeeren mit weißen oder grünlichen Stellen sollte man lieber keine Beachtung schenken. Die reifen zwar noch etwas nach, aber süßer werden die Früchte dadurch nicht. Daher nur hellrote oder ganz rote Früchte pflücken oder kaufen.

 

3. Auf die Lagerung kommt's an

Erdbeeren sind sensible Früchte. Am besten man verzehrt sie direkt nach dem Pflücken oder dem Kauf. Wer sie jedoch aufbewahren möchte, sollte dies allerhöchstens zwei Tage tun, denn sie sind schnell anfällig für Schimmelsporen und Druckstellen. Gelagert werden sie ungewaschen und abgedeckt in einer Schale im Kühlschrank, im Gemüsefach. Als Behältnis eignet sich aber auch ein Sieb oder eine flache Box mit Löchern oder einem perforierten Plastikbeutel. So bekommt das Obst auch noch etwas Luft. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Früchte nicht aufeinander liegen, denn so entstehen Druckstellen. Küchenpapier unter den Erdbeeren nimmt zudem Kondenswasser auf. Werden Erdbeeren feucht, werden sie auch schnell schimmelig.  

 

4. Haltbarkeit

Länger als zwei Tage sollten Erdbeeren nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wer sie jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt weiterverarbeiten möchte, kann sie einfrieren. In der Tiefkühltruhe halten sie bis zu zehn Monate. Jedoch sind sie nach dem Auftauen auch deutlich matschiger. 

 

5. Achtung bei der Zubereitung

Geht es um die Zubereitung, machen viele von uns immer wieder denselben Fehler: Sie waschen die Erdbeeren schlichtweg falsch, was sich sehr zum Nachteil auf das Aroma und die Vitamine auswirken kann. Wer die gesunden Inhaltsstoffe sowie das Aroma erhalten will, muss vorsichtig sein. Dabei sollte tunlichst vermieden werden, die Früchte unter laufendem Wasser zu waschen. Ein harter Wasserstrahl kann die Sammelnussfrüchte beschädigen, was den Geschmack verwässert. Stattdessen sollten sie in eine Schüssel mit Wasser gelegt und darin kurz gewaschen werden. Schmutz lässt sich so schonend entfernen, ohne den Früchten zu schaden. Übrigens, den Strunk erst nach dem Waschen - also kurz vor dem Verzehr - entfernen, sonst könnte an dieser Stelle Wasser in die Erdbeere gelangen. 

 

Gut zu wissen

Auch wenn man anhand ihres Namens darauf schließen würde, sind Erdbeeren eigentlich keine Beeren. Sie gehören botanisch gesehen zu den Sammelnussfrüchten. Somit sind sie eine Art Scheinfrucht und kein Obst im übertragenen Sinn, sondern schlichtweg kleine Nüsse. Die eigentlichen Früchte sind die kleinen Nüsse, die gelb-grünen Punkte, die auf dem roten Fruchtfleisch sitzen. Zu 90 Prozent bestehen Erdbeeren aus Wasser, was sie zu einem kalorienarmen und gesunden Snack macht. 100 Gramm enthalten rund 59 Milligramm Vitamin C. Eine vergleichbare Menge Orangen enthält dagegen nur etwa 50 Milligramm. So entpuppen sich die roten Früchte als echte Vitamin-Bomben.

 

Anzucht auf dem Balkon 

Übrigens lassen sich Erdbeeren auch auf dem Balkon kultivieren. Alles was man dafür braucht, ist genügend Platz und ein sonniges Plätzchen. Am besten geeignet für zwei Pflanzen ist ein etwa 50 Zentimeter langer Blumenkasten, da sie in einem Abstand von etwa 25 Zentimeter zueinander gepflanzt werden sollten. Außerdem mögen es die Früchte sonnig, windgeschützt und warm. Südbalkone sind für die Erdbeeren daher bestens geeignet. Wer nur ein Plätzchen im Halbschatten anbieten kann, sollte auf Wald - oder Monatserdbeeren zurückgreifen. 

 

Dürfen Hunde und Katzen Erdbeeren fressen?

Sind Erdbeeren für Hunde schädlich? Die Früchte stecken voller Ballaststoffe, Vitamin C, enthalten nahezu kein Fett und sind kalorienarm. Dadurch sind sie auch für Hunde geeignet, doch sollte man folgendes beachten: 

Bevor die Früchte gefüttert werden, sollten sie unbedingt gründlich gewaschen werden. Bevorzugt sollte man biologisch angebautes Obst kaufen, das nicht mit gefährlichen Stoffen wie Pestiziden behandelt wurde. Auf gespritzte Erdbeeren aus dem Supermarkt sollte man für die Tiere verzichten, denn die eingesetzten Chemikalien könnten schädlich sein. Die beste Wahl sind Wald-Erdbeeren, Früchte aus dem eigenen Garten oder organische Varianten. 

Wie viele Erdbeeren die Vierbeiner fressen sollten, hängt von mehreren Faktoren ab: Alter, Gewöhnung, Größe, Gewicht und Verträglichkeit. Hunde, die zuvor noch die Erdbeeren gefressen haben, könnten mit Unverträglichkeit wie Erbrechen und Druchfall reagieren. Daher ist die allmähliche Gewöhnung wie bei anderen neuen Lebensmitteln auch, sehr wichtig. Ob ein Hund das Obst scließlich gut verträgt, ist jedoch individuell verschieden. 

Auch für Katzen sind Erdbeeren ungefährlich, jedoch sollten sie nicht täglich auf dem Speiseplan stehen, denn die süßen Früchte enthalten viel Zucker und eignen sich daher nicht besonders gut für eine ausgewogene Katzenernährung. Hin und wieder können die Fellnasen aber die Früchte fressen, es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Erdbeeren zuvor gut gesäubert wurden. 

 

Quelle: Edeka, T-Online, barfers-wellfood.de, wamiz.de

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