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Nabelschnurblut-Spende kann Leben retten

Eine Stammzellenspende ist für viele an Blutkrebs Erkrankte die letzte Rettung. Was aber nur wenigen Menschen bekannt ist: Stammzellen können auch aus Nabelschnurblut gewonnen werden!

Rettungsleine: Nabelschnur

Wenn ein Mensch an Blutkrebs oder anderen lebensbedrohlichen Bluterkrankungen leidet, hilft oft nur noch eine Stammzellenspende. Trotz der großen Spenderdatei der DKMS findet immer noch jeder zehnte Patient in Deutschland keinen geeigneten Spender. Das liegt vordergründig daran, dass sich die Gewebemerkmale zwischen Spender und Patient fast zu 100 Prozent gleichen müssen. Um die Chancen zu erhöhen, ruft die DKMS deshalb regelmäßig dazu auf, sich registrieren zu lassen. Was viele nicht wissen: Auch aus der Nabelschnur können die lebensrettenden Stammzellen gewonnen werden!

 

Kein Risiko für das Baby

Bei der Schwangerschaft ist die Nabelschnur die wichtigste Verbindung zwischen Mutter und Kind. Wenn das Baby auf die Welt kommt, hat die Nabelschnur ihre Aufgabe erfüllt und wird durchtrennt. Das Blut, das sich darin befindet, ist jedoch für kranke Menschen umso wertvoller. Die enthaltenen Stammzellen können gesammelt und konserviert werden – dadurch kann ein anderer Mensch eine neue Chance auf Leben bekommen. Für das Baby entstehen keinerlei Risiken, denn die Nabelschnur wird nach der Geburt nicht mehr benötigt.

 

 

Lebensrettende Methode noch viel zu unbekannt

Dass es die Möglichkeit gibt, Nabelschnurblut zu spenden, ist bisher nur wenigen Eltern bekannt. Bislang wird deshalb bei mehr als 97 Prozent aller Geburten in Deutschland die Nabelschnur und Plazenta einfach ungenutzt entsorgt. Das Blut der Nabelschnur ist vor allem deshalb besonders wertvoll, weil die darin enthaltenen Stammzellen noch nicht gänzlich ausgereift sind. Das Risiko einer Abstoßungsreaktion ist damit geringer. Außerdem ist es möglich, bereits bei geringerer Übereinstimmung von Spender und Empfänger zu transplantieren. Die DKMS versucht nun, die Nabelschnurblutspende zu fördern und so noch mehr Leben zu retten.

Interessiert? Hier geht es zur Seite der DKMS

 

 

Quelle: DKMS Nabelschnurblutbank

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