Nichts mehr verpassen! Jetzt für Benachrichtigungen registrieren und die wichtigsten Nachrichten als erstes bekommen.

Lädt ...
Was sind Benachrichtigungen? RPR1. verschickt Benachrichtigungen, wie man sie von Apps auf dem Smartphone kennt. Wir informieren euch damit noch schneller über aktuelle Ereignisse in Deutschland und der Welt!
Heute keine Lust auf Benachrichtigungen? Kein Problem, einfach das Fenster schließen - wir fragen nach einer Weile nochmal!

So rettest du einen ausgeschlagenen Zahn

Die Vorstellung einen Zahn zu verlieren ist furchtbar. Solltet ihr dennoch ein Mal in solch eine schmerzhafte Notlage gelangen, ist es wichtig richtig vorzugehen. Wir erklären dir, worauf du achten musst und wozu ein Experte im Ernstfall rät.

Schutzschiene für Zähne

Besonders kleineren Kindern, die noch unsicher auf den Beinen sind, kann beim Laufen oder Toben leicht ein Unglück passieren und es kommt zu einem Sturz. Schnell ist ein Stück Zahn abgebrochen, gelockert, verschoben oder sogar herausgerissen.

Doch auch für Erwachsenen kann der harte Pflasterstein zur Gefahr werden. "Beispielsweise können Stöckelschuhe den Frauen zum Verhängnis werden", weiß Professor Christian Gernhardt von der Universitätspoli­klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie in Halle. Riskant sind außerdem Kontakt-, Kampf- und Risikosportarten, wie Fußball, Boxen oder Skifahren. Hierbei lohnt es sich eine Schutzschiene zu tragen.

 

Zahnrettungsbox zulegen

Wenn es dann trotzdem einmal kracht, sollte unbedingt Ruhe bewahrt werden. Richtig und schnell muss in diesem Fall gehandelt werden, um den Zahn erhalten zu können. Vor allem wenn es den gesamten Zahn, das Weichgewebe oder das schmerzempfindliche Innere, die sogenannte Pulpa, erwischt hat.

Je schneller man zum Arzt geht, desto besser wird auch die Prognose ausfallen. "Man sollte den Zahn oder das aus­gebrochene Stück suchen und mit­­nehmen", sagt Gernhardt. Am besten legt man sich für solch eine Situation eine spezielle Rettungsbox zu, durch die die Chance auf den Erhalt des Zahns deutlich höher ist. Der Zahn kann darin nämlich bis zu 24 Stunden „überleben“.

 

H-Milch als Zahnretter

Wer keine Zahnrettungsbox zur Hand hat, der kann auch auf einen anderen Trick zurückgreifen. Als weitere Methode hat sich nämlich auch das Lagern des Zahnes in kühler Milch bewährt. Die Nährstoffe und Salze können die Zellen für wenige Stunden ernähren. Auch Speichel oder Kochsalzlösung kann als Befeuchter für den beschädigten Zahn dienen. Auf keinen Fall sollte man zu Taschentüchern oder Frischhaltefolie greifen und ihn darin einwickeln oder gar in Wasser legen! Hier ist die Gefahr des Austrocknens nämlich am größten.

Die wichtigste Regel ist jedoch einen Zahnarzt aufzusuchen, der die beschädigte Stelle im Kiefer behandelt, denn meist sind nicht nur die Zähne betroffen, sondern weitere Verletzungen, um die sich ein Experte kümmern muss. Zahnmediziner sowie Zahnkliniken für Notfälle findet ihr auf www.zahnarzt-notdienst.de.

 

Quelle: Apotheken Umschau

Weitere Themen

Mehr von RPR1.