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Stadt Ludwigshafen warnt vor Riesenbärenklau

Der giftige Riesenbärenklau breitet sich aktuell immer weiter in Rheinland-Pfalz aus. Nun hat die Stadt Ludwigshafen eine eindrückliche Warnung vor der Pflanze herausgegeben, die bei Berührung schwere Verbrennungen auslösen kann.

Nässende Wunden durch Berührung

Die Stadtverwaltung Ludwigshafen warnt aktuell vor Riesenbärenklau – auch Herkulesstauden genannt. Die Pflanze, die hierzulande am Waldrand, an Flüssen und Bächen, neben Straßen und auf Wiesen wächst, enthält Substanzen, die beim Menschen schwere allergische Reaktionen auslösen können! Wer die Blätter berührt, kann – in Kombination mit Sonnenlicht – schwere, verbrennungsähnliche Verletzungen erleiden. Die langanhaltenden und nässenden Wunden heilen oft erst nach Wochen aus. „Neben diesen sichtbaren Folgen können auch an heißen Tagen Substanzen der Pflanze an die Umgebungsluft abgegeben werden, so dass bereits der Aufenthalt in Pflanzennähe zu Atemnot oder akuter Bronchitis führen kann“, so die Stadt Ludwigshafen in einer Mitteilung an die Bürger.

 

Kinder besonders gefährdet

Besonders gefährlich ist die Herkulesstaude für spielende Kinder, wenn diese mit den großen Blättern in Berührung kommen. Kommt es trotz Vorsichtsmaßnahmen zum Kontakt mit dem Riesenbärenklau sollte man Sonneneinwirkung vermeiden, bis die Erscheinungen abgeklungen sind. Es ist hilfreich, die betroffenen Stellen sofort gründlich mit Wasser und Seife zu reinigen. Bei starken Hautreaktionen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Gerade Eltern sind daher angehalten, ein besonders aufmerksames Auge auf ihren Nachwuchs zu haben, wenn im Freien gespielt wird!

 

So erkennst du den Riesenbärenklau

Seit einigen Jahrzehnten breitet sich die zwei bis vier Meter hoch werdende Staude auch in Rheinland-Pfalz immer stärker aus. Der Stängel hat im unteren Teil einen Durchmesser von bis zu zehn Zentimetern und ist dicht behaart, mit roten Flecken. Die Laubblätter der Pflanze können rund einen Meter lang werden und ähneln Rhabarberblättern, allerdings mit gezacktem Rand.

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Bild: s-ms_1989/Pixabay

 

Ihre Vermehrung erfolgt über eine große Anzahl von Samen, die bis zu zehn Jahre keimfähig bleiben. Sie sind sehr leicht und schwimmfähig und werden meist mit dem Wind oder durch Gewässer mit Überschwemmungsgebieten verbreitet.

Wer Herkulesstauden in Ludwigshafen entdeckt, solle laut der Stadt diese beim Bereich Umwelt, Armin Gabriel, Telefonnummer 0621 504-2624, melden.

 

Quelle: Stadt Ludwigshafen

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