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Mann überweist 100.000 € – Betrugsmasche auf YouTube

Einen 33-Jährigen aus Schönenberg-Kübelberg lockte eine Werbeanzeige auf der Videoplattform YouTube mit schnellem Geld – daraufhin überwies er 100.000 € an Kriminelle.

Per Werbeanzeige zum Betrugsopfer

Dem Opfer wurde auf YouTube eine Werbeanzeige geschaltet, die ihm mit geringem Aufwand und unkompliziert eine Vermehrung des Privatvermögens versprach. Nach seiner Registrierung meldete sich eine unbekannte Person mit unterdrückter Nummer bei dem Mann.

Mit falschem Erfolg zum Vertrauen

Nach Absprachen am Telefon überwies der 33-Jährige einen geringen Geldbetrag in dreistelliger Höhe. Daraufhin bekam er eine kleine Geldsumme als scheinbaren „Gewinn“ ausgezahlt. Der Mann fasste schnell Vertrauen und entschloss sich dazu, den Kriminellen eine weit höhere Summe zukommen zulassen: Stolze 100.000 € wechselten das Bankkonto. Anschließend wurde das Betrugsopfer vertröstet, bis der Kontakt gänzlich abgebrochen wurde.

Die Polizei ermittelt und warnt: Kein Einzelfall

Da es sich bei dem Tatbestand des Betrugs um ein Strafdelikt handelt, ermittelt die Kriminalpolizei Kusel. Generell warnt die Polizei von Werbeanzeigen, in denen Besucher*innen mit schnellem Geld gelockt werden. Bei Zweifel an der Seriosität von Anzeigen und Gewinnspielen, steht die Polizei zudem mit Rat beiseite, um Betrugsmaschen frühzeitig zu erkennen.

 

Quelle: Polizeidirektion Kaiserslautern