Mehrere gefährliche Wildtiere aus Zoo in der Eifel ausgebrochen

Aktuellen Medienberichten zufolge sind aus einem Zoo in Lünebach mehrere gefährliche Wildtiere ausgebrochen.

++ UPDATE, 15:15 Uhr ++

Nach RPR1. Informationen konnten alle Tiere eingefangen werden.

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Bevölkerung wird gebeten in ihren Häusern zu bleiben

Aus dem Eifel-Zoo in Lünebach sind fünf Wildtiere ausgebrochen. Es läuft derzeit eine große Suchaktion. Die Integrierte Leitstelle Trier ruft die Bevölkerung der umliegenden Ortschaften auf, die Häuser und Wohnungen nicht zu verlassen.

Infolge des Unwetters konnten zwei Löwen, zwei Tiger und ein Jaguar aus ihren Gehegen entkommen. Ein Bär, der ebenfalls getürmt war, wurde bereits erschossen.

 

RPR1. Reporterin vor Ort

Zwar melden verschiedene Medien inzwischen, die Tiere seien mittels einer Drohne gefunden worden, dies wurde aber nicht offiziell bestätigt. Landrat Joachim Streit kann derzeit noch keine endgültige Entwarnung geben. Die Wildtiere befinden sich aber wohl noch auf dem Gelände des Zoos. Aktuell werde geprüft, ob der äußerste Sicherheitsring um den Tierpark auch nach dem Unwetter überall dicht sei. 

Die Lage vor Ort ist allerdings sehr unübersichtlich. Aufgrund des schweren Unwetters in der letzten Nacht sei das Zoogelände stark überschwemmt, so RPR1. Reporterin Hilde Bossmann. Der Neubierbach sei über die Ufer getreten, ein Damm gebrochen - "Das ganze Gelände steht unter Wasser."

 

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr überprüfen aktuell die Käfige im Zoo.  Die Straße Richtung Eifel-Zoo ist gesperrt, die Straßen in Lünebach sind menschenleer.

 

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