Wildcamper*innen am Calmont sorgen für Ärger

Der steilste Weinberg Europas und berühmte Klettersteig „Calmont“ bei Bremm (Landkreis Cochem-Zell) ist gerade in Corona-Zeiten ein beliebtes Ausflugsziel. Problem: Viele Wildcamper*innen vergessen immer wieder ihre gute Kinderstube…

Hinterlassenschaften, die normal in die Toilette gehören...

Am Klettersteig „Calmont“ an der Mosel sorgen immer wieder Wildcamper*innen für Ärger. Über Ostern musste das beliebte Ausflugsziel bereits Corona bedingt gesperrt werden – die hohen Besucherzahlen in den Wochen zuvor hatten die Verbandsgemeinde zu diesem Schritt gezwungen.

Doch damit nicht genug: In Zukunft drohen auch noch weitere Einschränkungen – dank des unmöglichen Verhaltens der Umweltsünder, sagte

Wolfgang Lambertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem, im RPR1.Interview: „Leider müssen wir beobachten, dass sich viele dieser Wildcamper sehr schlecht benehmen. Heißt: In Naturschutzgebiete reinfahren, an Aussichtsplattformen fahren, wo man eigentlich nicht hinfahren kann und auch teilweise Hinterlassenschaften dortlassen, die man nicht haben will und die normalerweise in die Toilette gehören. Es ist schon ein echtes Problem und wir versuchen hier regulativ einzugreifen und die Menschen darauf hinzuweisen, sich ordentlich zu benehmen.“