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Gullydeckel-Attacke auf Zug: Lokführer selbst steht unter Tatverdacht

Überraschende Wende im Fall der Gullydeckel-Attacke auf einen Zug in Bad Berleburg.

Zugführer war allein in der Bahn

Nach der Gullydeckel-Attacke am 13.04.2019 auf eine Regionalbahn bei Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen steht nun ausgerechnet der 49-jährige Lokführer des Zuges selbst unter Tatverdacht, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten.

Ein Zug der Hessischen Landesbahn, der keine Passagiere an Bord hatte, war vor knapp zwei Wochen gegen mehrere Gullydeckel gefahren, die an Seilen von einer Brücke über den Schienen hingen. Die Frontscheibe des Zuges war zerschlagen worden. Die Polizei hatte die Attacke als Mordversuch eingestuft und mit Hochdruck nach dem Täter gefahndet.

Doch nun scheint der Fall eine unfassbare Wendung zu nehmen. Der Lokführer geriet durch die Auswertung von Tatortspuren in den Fokus der Ermittlungen, wie die Bildzeitung schreibt. Der Mann bestreitet die Tat.