Weltkriegsgranate explodiert in Wohnhaus: Mann verletzt
Ein 51-Jähriger hatte im Wald eine Granate gefunden und sie mit nach Hause genommen. Als er daran manipulierte, detonierte der Sprengkörper. Der Mann wurde schwer verletzt.
Ein 51-Jähriger hatte im Wald eine Granate gefunden und sie mit nach Hause genommen. Als er daran manipulierte, detonierte der Sprengkörper. Der Mann wurde schwer verletzt.
Ein 51-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben ist durch eine explodierende Weltkriegsgranate schwer verletzt worden. Laut Polizei hatte er die Granate im Wald gefunden und mit nach Hause genommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand manipulierte der Mann an dem Sprengkörper herum, woraufhin die Granate in dem Wohnhaus detonierte. Der 52-Jährige erlitt schwere Verletzungen an den Händen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Am Gebäude selbst entstand durch die Detonation kein Schaden.
Bei den anschließenden Ermittlungen stellten die Beamten fest, dass der 51-Jährige eine umfangreiche militärische Sammlung besitzt. Diese umfasst Gegenstände aus beiden Weltkriegen, darunter Schusswaffen, Granaten und Geschosse. Ein Teil der sichergestellten Kriegswaffen enthielt nach Angaben der Polizei noch Sprengstoffreste oder war nicht ordnungsgemäß unbrauchbar gemacht worden.
Gegen den Mann wird deshalb wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Waffen-, Sprengstoff- und Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt.
Vorsorglich räumten die Einsatzkräfte das Einfamilienhaus und versiegelten es. Die Bewohner wurden für die Dauer der polizeilichen Maßnahmen anderweitig untergebracht. Anfang dieser Woche durchsuchten Ermittler gemeinsam mit Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes das Anwesen und sicherten weitere Beweismittel.
Inzwischen ist das Wohnhaus wieder freigegeben. Der 51-Jährige befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung. Die Ermittlungen dauern an.
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