Busstreiks in RLP halten weiter an

Die neue Woche beginnt ebenfalls mit Einschränkungen bei Busfahrten. Die Fahrer*innen privater Busunternehmen in RLP sind ab Montag (18.10.) erneut zum Warnstreik aufgerufen. Verdi macht dafür die Arbeitgeber verantwortlich. Diese Regionen sind nun betroffen.

Weite Teiles des Landes betroffen 

Zum vierten Mal seit Beginn des Monats hat die Gewerkschaft Verdi die Fahrer*innen privater Busunternehmen in Rheinland-Pfalz zu einem erneuten Warnstreik aufgerufen. Busfahrer*innen hätten aus dem laufenden Betrieb am Montagvormittag, den 18. Oktober die Arbeit niedergelegt, teilte die Gewerkschaft Verdi mit.

Doch auch in den kommenden Tagen müssen sich Bus-Reisende in RLP auf Probleme einstellen. Die Fahrer*innen der privaten Unternehmen würden solange weiterstreiken, bis die Arbeitgeberseite ihre Unterschrift unter den Tarifvertrag setzen, heißt es von Verdi.

Die Unternehmen zögern noch, weil die Zuschüsse vom Land noch nicht angekommen seien, sagen sie. 

Diese Busunternehmen sind betroffen:

Betroffen davon sind u.a. sämtliche Betriebe und Standorte der

  • DB Regio Bus Mitte GmbH
  • DB Regio Bus Rhein-Mosel GmbH
  • Palatina Bus GmbH
  • Stadtbus Bad Kreuznach GmbH
  • MB Moselbahn mbH
  • VRW,
  • MVB,
  • Zickenheiner GmbH,
  • BVB Verkehrsgesellschaft GmbH
  • Stadtbus Zweibrücken GmbH.

Zu Solidaritätsstreiks werden die Verkehrsgesellschaften Zweibrücken und Bad Kreuznach aufgerufen.

Es muss davon ausgegangen werden, dass sich während der laufenden Arbeitsniederlegung, weitere Betriebe des privaten Omnibusgewerbes Rheinland-Pfalz, am Streik beteiligen werden. Ebenso betroffen ist der gesamte Überlandverkehr in den betroffenen Regionen und Gemeinden. Auch der Berufspendlerverkehr wird in vielen Teilen des Landes ab 10:00 Uhr nicht mehr stattfinden

 

Verdi macht Arbeitgeber verantwortlich

„Wir machen noch einmal darauf aufmerksam, dass allein die Arbeitgeberseite die Streikmaßnahmen zu verantworten hat. Die Arbeitgeberseite ist weiterhin nicht bereit, den bereits geeinten Tarifvertrag zu unterzeichnen, obwohl das Land millionenschwere Bewilligungsbescheide ausgestellt hat. Auch wollen die Arbeitgeber noch nicht in die geeinte Schlichtung eintreten. Dabei würden im Rahmen der Schlichtung die Interessen beider Tarifparteien berücksichtigt und ein Schlichtungsspruch für beide Parteien bindend sein. Die Schlichter Hausmann und Sparmann stehen weiterhin bereit und wir auch“, betont der ver.di Verhandlungsführer Marko Bärschneider noch einmal.
 

 

Quelle: Verdi