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Unwetter: Kindergruppe aus Zeltlager bei Remagen gerettet

Ein heftiges Unwetter hat am Abend Feuerwehr und THW in Sinzig und Remagen stundenlang in Atem gehalten. Unter anderem mussten mehrere Kinder aus einem Zeltlager gerettet werden.

Extreme Regenwassermengen in Remagen und Sinzig

In den frühen Mittwochabendstunden hat in den Städten Sinzig und Remagen eine heftige Gewitterfront getobt. Wie die Polizei mitteilt, konnte die Kanalisation die extremen Regenwassermengen teilweise nicht mehr aufnehmen, sodass mehrere Straßen überfluteten und die B9 in Remagen zwischenzeitlich für circa 45 Minuten voll gesperrt werden musste. Kanaldeckel wurden von den Wassermassen herausgedrückt, Unterführungen liefen voll und umgekippte Bäume versperrten mehrere Fahrbahnen.

 

Kindergruppe aus Zeltlager gerettet

Außerdem musste eine Gruppe von Kindern, die oberhalb von Remagen im Rahmen einer Wanderung ihre Zelte aufgeschlagen hatte, von einem geländegängigen Fahrzeug des THW Sinzig dort abgeholt werden. Aufgrund des starken Gewitters waren sie dort quasi eingeschlossen und kamen nicht mehr eigenständig weg.

Zudem liefen an mehreren Gebäuden, so auch dem der Polizeiinspektion, die Keller voll, sodass die örtlichen Feuerwehren aufgrund der Vielzahl der Einsätze bis spät in die Nacht hinein alle Hände voll zu tun hatten.

 

Unwetter in vielen Regionen von RLP

Auch in anderen Teilen von Rheinland-Pfalz haben am Mittwochabend Unwetter gewütet. In der Metropolregion Rhein-Neckar wurde ein Mann am Rheinauer See von einem herunterfallenden Ast verletzt.

In der Region rund um Trier war es bereits der zweite Gewitter-Abend in Folge: Aufgrund der Wassermassen trat die Ruwer über die Ufer. Rund um Waldrach kam es zu Überschwemmungen, Keller liefen voll – bis zu 300 Einsatzkräfte versuchten Häuser mit Sandsäcken zu schützen. Auch in der Hunsrückgemeinde Longkamp musste die Feuerwehr Keller auspumpen. Rund um Bernkastel-Kues blockierten umgekippte Bäume mehrere Straßen. Bei Daun fiel zum Teil das Internet aus.

 

Quelle: Polizei