Unter Drogeneinfluss mit 10 Tonnen ungesichertem Sprengstoff unterwegs

Bei einer Lkw-Kontrolle auf der A555 in Höhe des Autobahnkreuzes Köln-Süd entdeckte die Polizei am 06.07.2022 rund 10 Tonnen Sprengstoff in 300 ungesicherten Fässern auf der Ladefläche eines 40-Tonners.

Ab hier geht es nicht mehr weiter

In 300 ungesicherten Fässern auf der Ladefläche eines 40-Tonners rund 10 Tonnen Sprengstoff entdeckt worden. Auch beim Fahrer des Lkws gab es einen guten Grund für die Untersagung der Weiterfahrt. Diese stand unter Drogeneinfluss.

Gesichert und Ersatz besorgt

Die Einsatzkräfte ordneten eine Blutprobe an, während Beamt*innen, die auf Güterverkehr spezialisiert sind, über den Spediteur einen Ersatzfahrer organisieren. Zudem begleiteten sie den in Tschechien zugelassenen Gefahrguttransporter zu einer Spezialfirma nach Hürth. Dort wurden die Fässer abgeladen, gegen das Verrutschen mit zusätzlichen Anti-Rutschmatten gesichert und mit Gurten auf der Ladefläche fixiert.

Es kann weitergehen

Nach die Ladungssicherung vollständig überprüft wurde und die Zahlung einer Sicherheitsleistung von etwa 900 Euro erfolgte, durfte der georderte Ersatzfahrer die Fahrt mit dem zur Gefahrengutklasse 1 gehörenden Sprengstoff fortsetzen.

Quelle: Polizei Köln

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