„Taxifahrt“ in Streifenwagen verwehrt: 39-Jähriger beleidigt Polizisten

Ein alkoholisierter Mann fiel in der Nacht vom 25.04.2022 auf den 26.04.2022 in den frühen Morgenstunden auf. Der 39-Jährige wollte den Streifenwagen als „Taxi-Service“ nutzen. Als die Polizeibeamt*innen ihm dies verwehrten, wurde er ausfällig.

Beleidigungen nach Krankenhausaufenthalt

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde der 39-Jährige in den frühen Morgenstunden im Bereich einer Tankstelle am Rübenacher Wald in Koblenz auffällig. Als eine Polizeistreife dort ankam, gab er an, dass er mit dem Zug von Mainz nach Koblenz gefahren sei und dort geschlagen wurde. Nach einer Behandlung in der Klinik, wollte er von der Polizei zum Bahnhof gefahren werden. Die Beamt*innen wiesen ihn darauf hin, dass er sich dazu ein Taxi rufen möge, worauf er unwirsch reagierte. Der Darmstädter warf den Einsatzkräften diverse Beleidigungen an den Kopf und entfernte sich anschließend in Richtung Güls.
 

Randale geht in die nächste Runde

Eine Stunde nach dem Vorfall wurde der Polizei eine randalierende Person in Güls gemeldet, die bei einer Anwohnerin sturm klingelte. Dabei handelte es sich erneut um den 39-jährigen Darmstädter. Zeugenangaben zufolge forderte er auch hier die Polizei auf. Um weitere Straftaten zu verhindern, kamen die Polizist*innen dem nach und fuhren ihn im Streifenwagen auf die Dienststelle. Während der Streifenfahrt begann er bereits polizeilich bekannte Randalierer erneut die Einsatzkräfte zu beleidigen und zu bespucken. Jetzt erwartet ihn ein Strafverfahren.

 

Quelle: Polizeipräsidium Koblenz