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Sternsinger in RLP mit Alternativkonzepten unterwegs

Wie funktioniert Sternsingen in Zeiten des Corona-Lockdowns? Wir haben mal einen Blick in die verschiedenen Regionen geworfen und wie die Kinder die ungewöhnliche Sternsinger-Situation dort meistern.

Pfalz

Die Sternsinger in der Pfalz sind dieses Jahr mit Alternativkonzepten unterwegs. Singen an der Haustür geht wegen Corona bekanntlich nicht. Doch die Gemeinden haben sich in der Region ein Alternativkonzept überlegt. Die Sternsinger in Birkenheide (Vorderpfalz) etwa haben nur die Segensaufkleber an den Häusern angebracht und Grußbotschaften von den Heiligen Drei Königen in die Briefkästen geworfen. Das sei laut Organisator Yannik Peters vor allem bei Älteren bislang gut angekommen. Für die ist der Besuch der Sternsinger ja oft ein Highlight.

Was dieses Jahr wohl etwas dünner ausfallen wird, ist der Betrag, der in der Spendenbox landet. Deshalb hoffen die Sternsinger, dass noch möglichst viele online spenden. Das Geld geht an ein Bildungsprojekt für Kinderarbeiter in Peru.

 

Trier

Auch in und um Trier ist man auf Corona-konforme Sternsingerei umgestiegen. Wie das Bistum Trier mitteilt, setzt man gemeinsam mit den Sternsingern in den bundesweit rund 10.000 Pfarreien auf ein kontaktloses Sternsingen mit alternativen Aktionsformen: So können Segensbriefe und -pakete zugeschickt oder verteilt werden, die Segensbotschaft digital aufgenommen oder in Gottesdiensten und Sternsinger-Andachten der Segen ausgegeben werden, etwa in Form von Segensaufklebern oder gesegneter Kreide. Auf der Website www.sternsinger.de/corona konnten sich die Gemeinden viele Tipps und Material für das Sternsingen auf Abstand einholen.

 

Köln

Ganz besondere Aktion in Köln: In der Domstadt verteilen Sternsinger heute ihren Segensgruß per Drive-in! Autofahrer werden an der Parkbucht vor der katholischen Kirche in Zündorf empfangen, berichtet das Domradio. Wie läuft das dann ab? Zwar darf auch im Drive-in nicht gesungen werden, aber gesprochen. Über eine Spendendose an einem Teleskopstab können Autofahrer dann eine Gabe für Kinderhilfsprojekte abgeben.

 

Digitaler Besuch der Sternsinger