Spargelernte in der Pfalz und in Rheinhessen läuft

Es ist wieder soweit: In RLP hat die diesjährige Spargelernte begonnen.

„Zu Ostern gibt's Spargel“

In der Pfalz werden die Stangen bereits seit einigen Tagen geerntet, „in Rheinhessen starten die Betriebe in diesen Tagen“, sagte Andreas Köhr, Sprecher des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Fest steht: „Zu Ostern gibt's Spargel.“ Aufgrund des Wetters sei man in diesem Jahr etwas später dran als 2020.

Aktuell würden noch kleinere Mengen geerntet, doch wenn das Wetter mitspielt, gingen die Mengen im gesamten südlichen Rheinland-Pfalz sprunghaft nach oben. Durch die vorerst geringere Menge seien die Preise zu Beginn der Saison noch sehr hoch. „Mit steigendem Angebot geht der Preis aber zurück“, so Köhr.

Der Spargel kommt demnach zunächst aus geschütztem Anbau unter Folienabdeckung oder Großtunnel. Mit dem Freilandspargel dauere es noch etwas, so der Sprecher.

 

Spargelstechen unter Pandemiebedingungen

Bis zum 26. Juni (offizielles Ender der Spargelsaison) heißt es nun für die Feldarbeiter*innen: Ernten, ernten, ernten! Die Betriebe versuchten in dieser Zeit zu gewährleisten, dass es kontinuierlich Spargel gebe, sagte Köhr. „Je wärmer und sonniger es ist, desto besser.“

Unter Pandemiebedingungen arbeiten die Betriebe laut des Verbands wieder mit den Hygieneplänen aus dem vergangenen Jahr. „Die Betriebe sind gut vorbereitet.“ So müsse es vor Einreise der Saisonarbeitskräfte beispielsweise einen Test geben, was zu hohen Kosten führe, sagte Köhr. Derzeit seien Arbeitskräfte verfügbar. Dennoch, so der Verbandssprecher, bleibe eine gewisse Unsicherheit. „Wir hoffen, dass es kein Chaos wie im vergangenen Jahr gibt.“

 

Quelle: dpa