Selbstgebaute Rohrbombe bei Glasfaser-Arbeiten entdeckt

Im Kreis Birkenfeld ist am Dienstagnachmittag eine offenbar selbstgebaute Rohrbombe gefunden worden. Experten mussten den in Alufolie eingewickelten Sprengsatz kontrolliert sprengen.

Rohrbombe in Alufolie gewickelt

Mitarbeiter einer Firma, die mit dem Ausbau eines Glasfasernetzes im Bereich Frauenberg beschäftigt waren, meldete der Polizei am Dienstag gegen 13 Uhr den Fund einer vermeintlichen Rohrbombe bei Frauenberg.

Die Beamten sperrten den Fundort anschließend weiträumig ab. Fachkundige Ermittler der Kriminalpolizei Idar-Oberstein entschieden sich, spezialisierte Sprengstoff-Delaborierer des Landeskriminalamtes hinzu zu ziehen. Daraufhin konnte der Gegenstand, bei dem es sich dem ersten Anschein zufolge um eine vermutlich seit längerem liegende, selbstgebaute und in Alufolie gewickelte Rohrbombe handeln dürfte, abtransportiert werden.

 

Kontrolliert gesprengt

Auf einem abgelegenen Gelände brachten die Sprengstoffexperten den selbstgebauten Sprengsatz gegen 19.20 Uhr kontrolliert zur Detonation. Eine unmittelbare Gefahr für Anwohner bestand nicht.

In der Zeit von 16.40 Uhr bis 19.30 Uhr musste die Bahnstrecke zwischen Kronweiler und Idar-Oberstein für den Zugverkehr gesperrt werden. Die Kriminalinspektion Idar-Oberstein hat die Ermittlungen zur Bauart, Herkunft und zu den Hintergründen aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Fund machen können, sich unter der Telefonnummer 06783/9110 mit der Polizeiinspektion Baumholder in Verbindung zu setzen.

 

Quelle: Polizeipräsidium Trier

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