Jodtabletten werden verteilt

Die Kommunen bekommen Jod-Tabletten für einen möglichen Ernstfall im AKW Cattenom.

Am Wochenende werden die schützenden Medikamente an Landkreise und Städte in der Region Trier verteilt. So sollen die Menschen bei einem atomaren Ernstfall schneller an die Pillen kommen. Bislang waren die Tabletten noch zentral an vier Standorten gelagert – unter anderem in Saarburg. Die Aufsichts- und Dienstleistungsbehörde, die in RLP für den Katastrophenschutz zuständig ist empfiehlt die Pillen zum Beispiel  bei Feuerwehren oder Verbandsgemeinden zu lagern. Im Ernstfall können die Bürger dann zum nächstmöglichen Verteilpunt kommen. Jodtabletten sättigen die Schilddrüsen und verhindern, dass der Körper radioaktives Jod aufnimmt.

Quelle: dpa