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Schulen sind alarmiert: Kinder trinken zu viele Energy-Drinks

Viele Kinder trinken inzwischen regelmäßig Energy-Drinks, weshalb die AG Jungendschutz Region Trier die Kampagne #NoEnergyDrinks ins Leben gerufen hat, um Verantwortliche auf die Gefahren aufmerksam zu machen.

Schon Grundschulkinder greifen zu Energy-Drinks

Trierer Schulen schlagen Alarm, da bereits Kinder im Grundschulalter immer häufiger mit Energy-Dosen in der Hand gesehen werden. Mittlerweile trinken viele von ihnen regelmäßig die "Wachmacherbrause". In manchen Fällen sind das sogar schon gesundheitsgefährdende Mengen. Dabei geht es zum einen um den großen Zuckeranteil, aber vor allem um das Koffein, das darin enthalten ist. Das muss im Alter von sechs, acht oder zehn Jahren noch nicht sein, sagen Forscher*innen.

 

Aufklärung und Sensibilisierung über die Gefahren

Um dafür Aufklärungsarbeit zu leisten, hat die AG Jugendschutz Trier die Aktion #NoEngeryDrinks ins Leben gerufen. Wie Christoph Schuh vom Haus des Jugendrechts berichtet, „geht es nicht um das generelle Verbot des Konsums von Energy-Drinks, sondern es muss eingeschränkt sein. Es muss Altersgruppen geben, die so was nicht konsumieren sollen, und das funktioniert nur durch entsprechende Sensibilisierung und durch Aufklärung.“ Die Gespräche mit den Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen, Ärzt*innen und allen Verantwortlichen der jungen Menschen sind dabei sehr wichtig.

Die direkte Arbeit in den Schulen muss ebenfalls sein, sagt die Trierer Bürgermeisterin Elvira Garbes, um „möglichst viele erreichen zu können, die auch dafür verantwortlich sind, dass Kinder diese Dinger konsumieren.“

Im Rahmen der Aktion ist vorgesehen, dass Mitarbeiter*innen an die Schulen gehen und bei Elternabenden Vorträge halten.

 

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Kampagne #NoEnergyDrinks an Trierer Schulen