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Klarheit für den Nürburgring: Russischer Eigentümer bleibt an Bord

Auch an den Unternehmen bei uns in Rheinland-Pfalz gehen die Konflikte in der Ukraine alles andere als spurlos vorbei. Am Nürburgring kann jetzt aber aufgeatmet werden: Der russische Mehrheitseigentümer hat sich klar zu seinem Engagement in der Eifel bekannt.

350 Arbeitsplätze gesichert

Stolze 99 Prozent der Rennstrecke hält der russische Pharmaunternehmer Viktor Charitonin mit seinem Unternehmen NR Holding. Und der hat jetzt deutlich Stellung bezogen und klargemacht, dass der Krieg in der Ukraine keine Folgen für den Rennbetrieb haben soll. Erleichtert zeigt sich auch Alexander Gerhardt, der Sprecher des Nürburgrings: „Für uns als Betreibergesellschaft ist das natürlich ein starkes Signal, dass auch die Besitzgesellschaft sich ganz klar zum Nürburgring und somit auch zu den 350 Arbeitsplätzen, die es direkt an der Destination Nürburgring gibt, positionieren und auch für alle Arbeitsplätze in der Region.“ Eingemischt hatte sich der Russe bislang sowieso nie, aber in der momentanen Situation war ihm sein Statement wohl ein wichtiges Anliegen.

 

Saisonauftakt schon diese Woche

Planungssicherheit bedeutet das auch für die Rennsaison. Immerhin startet die bereits dieses Wochenende! Dass der russische Unternehmer einen Verkauf der Strecke ausschließt, ist dabei enorm wichtig. „Der Start der Saison ist eben auch der Start des Kerngeschäfts für viele, viele Unternehmen und von daher sind wir uns bewusst, wie wichtig es ist, dass wir hier die Arbeit im Sinne der Rennstrecke und auch als Wirtschaftsmutter der Region entsprechend vorantreiben“, ergänzt Gerhardt. Entsprechend atmet schlussendlich nur der Nürburgring selbst, sondern die ganze Region auf!

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RPR1.Reporter Mike Fuhrmann

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