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Rinderleasing: Wie Zebu-Rinder die Eifel erobern

Kühe auf der Weide – das hört zum in der Eifel gehört oft noch zum Landschaftsbild. Auch in Auderath nicht weit von Ulmen ist das so. Allerdings stehen dort ganz besondere Rinder: Zebus, die ursprünglich aus Asien stammen. Warum ausgerechnet Zebus? Was hat es mit dem sogenannten „Rinderleasing“ auf sich? RPR1.Reporter Martin Sauter hat nachgefragt.

Der ökologische Rasenmäher

Familie Benz aus Auderath hält gerade zwanzig Zebus. Florian Benz erzählt, dass sie lange überlegt haben, aber sich dann für die asiatischen Rinder entschieden haben, da sie ideal zur Weidepflege sind. Quasi als ökologischer Rasenmäher eingesetzt werden können.

 

Höcker als Delikatesse

Die männlichen Tiere werden irgendwann aus der Herde herausgenommen, dass sie sich nicht stören und beeinflussen, erzählt Benz. Die Zebus sind etwas kleiner als die heimischen Rinder und auffällig ist natürlich ihr Höcker, der sogar eine Delikatesse sei. Er soll laut Benz aus Muskelfleisch bestehen, das sehr schön marmoriert sei und sich bestens für einen leckeren Schinken eigenen soll.

 

Leasing eines glücklichen Rindes

Der Clou ist, dass man sich ein Zebu leasen kann. Schließlich kann sich nicht jeder ein eigenes Rind halten. Dafür zieht es Familie Benz groß, versorgt es und derjenige bekommt dann sein eigenes Stück Fleisch vom glücklichen Rind, sagt Benz. Aber man kann sich auch einfach an ihrem Anblick erfreuen.

 

Quelle: Interview von RPR1.Reporter Martin Sauter mit Florian Benz

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