Senioren mit angeblicher Partnervermittlung betrogen

Rund drei Jahre nach dem Urteil wird der Fall um mutmaßlichen Betrug mit einer Partnervermittlung für Senioren seit heute neu vor dem Mainzer Landgericht verhandelt.

Zwischen 2009 und 2013 sollen der damalige Inhaber der Agentur und mehrere seiner Mitarbeiter nach Ansicht der Staatsanwaltschaft in mehr als 200 Fällen ältere Alleinstehende um insgesamt 317.000 Euro gebracht haben. Hinter der seriös scheinenden Partnervermittlung verbarg sich nach Einschätzung der Anklage eine Betrügerbande. Der Staatsanwaltschaft zufolge hatte die Partnervermittlung von Anfang an nicht vor, seriöse Angebote zu machen.

Der Bundesgerichtshof hatte Bewährungsstrafen nach der Revision zweier Verurteilter komplett aufgehoben. Das Urteil  wegen bandenmäßigen Betrugs soll nicht ausreichend begründet worden sein.

Quelle: dpa

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